top_skyline_daytime.jpg (4299 Byte)top_mit.jpg (5934 Byte)top_kite.jpg (3155 Byte)bot_sunset.jpgtop_rainbow.jpg (2353 Byte)top_skyline_nighttime.jpg (3828 Byte)
Oh! Ein Besucher!? Jippiiieee! Hallo erst mal!

Schön, dass du es hier her geschafft hast. Ich bin Daniel's Elektronischer Begleiter in Boston, kurz DEBB. Ich hoffe, er hat nichts dagegen, dass ich mich einfach so mal ins Internet gehackt habe. Er ist in Boston viel zu sehr mit Extremsportarten wie Ultimate Frisbee, Kite-Surfen, UFO-fliegen und natürlich auch mit seiner Diplomarbeit beschäftigt. Damit ihr zu Hause dennoch mitbekommt, was euer Sohn, Bruder, Engel, Neffe, Cousin, Enkel, Kumpel, Whatever den ganzen Tag über so treibt gibt's hier die aktuellsten Vorkommnisse unabhängig, objektiv und ohne jedwede Rücksicht *muhaha* erzählt. An wichtigen Stellen auch mit Beweisfotos!  :-).

Also dann, viel Spaß beim Lesen!
DEBB

P.S. Kleine technische Information am Rande: Der aktuelleste Artikel wird immer oben erscheinen. => Solltest du zum ersten Mal hier sein: Guckst du unten!

P.P.S. Daniel weiß nicht's von dieser Seite. Für Rechtschreib- oder Syntaxfehler ist er damit selbstverständlich NICHT verantwortlich. Flames gehen an mich. Für Fragen und Anregungen erreichst du mich unter DEBB@gurdan.de .

P.P.P.S. Dir wird vielleicht auffallen, dass an Stelle der, nach dieser Einleitung wohl erwarteten, auktorialen Erzählsituation in sämtlichen Berichten von der ersten Person Singular Gebrauch gemacht wird. Diese Formulierungen beziehen sich, zur besseren Nachvollziehbarkeit evtl. involvierter Gefühle, tatsächlich auf Daniel, nicht auf mich.

P.P.P.P.S. Solltest du rechts kein Gästebuch sehen: Guckst du hier!

Dienstag, 24.10.2006: ?!??

Stell dir vor ...

... du bekommst von deiner Freundin eine Schlafbrille aufgesetzt und wirst damit - blind! - ohne Vorwarnung, nichtsahnend aus der Wohnung geführt. Weiter in den Fahrstuhl, nach unten, dann raus aus dem Haus. Du ignorierst kichernde Passanten. Du wirst weitergeführt bis zu Straße. Dort hörst du ein Auto vorfahren und wirst gezwunden einzusteigen. Du begrüßt den Fahrer, der keinen Laut von sich gibt. Durch die Schlafbrille siehst du ein grell weißes diffuses Licht schimmern. Das Auto fährt los, im Radio läuft Antenne Bayern. Der Türzumachknopf ist mehr oder weniger rechteckig, mehr bekommst du über dieses Auto nicht heraus. Das weiße Licht erlischt. Das Auto fährt inzwischen kreuz und quer. Schon nach wenigen Minuten macht der Straßenverlauf für dich keinen Sinn mehr. Angstschweiß steht dir im Gesicht. Zum Glück siehst du dich nicht. Da ist wieder das weiße Licht! Plötzlich geht dir auch eins auf: Das muss ne Handykamera sein! Das Licht verlischt wieder. Hast du es dir nur eingebildet? Du klammerst dich an der Hand deiner Freundin fest und weißt nicht was mit dir geschieht. Das Auto fährt und fährt. Schon lange hast du die Orientierung verloren. Irgendwann biegt das Fahrzeug in einen vermeintlichen Waldweg ein, was du aus der extrem holprigen Straße schließt. Die Räder kommen zum Stillstand. Da ist wieder das grelle weiße Licht! Deine Freundin bittet dich auszusteigen. Das Licht verfolgt dich während du eine unbekannte Straße entlangstolperst. Du hörst eine Haustür, wirst hineingeführt. Im Haus ist es stockdunkel. Ach nee, das ist die Schlafbrille. Egal. Für dich ist es stockdunkel. Und still. Du wirst weitergeführt. Plötzlich verstummen die dich begleitenden Schritte. Du drehst dich um dich selbst - ein kläglicher Versuch dich ohne Augenlicht zu orientieren. Da! Endlich! Du wirst gebeten die Augenbinde abzunehmen.

Neun dir bestens bekannte Gesichter strahlen dich an: "Überraschung!!" :-) Woohooooo! :-) Danke für diesen genialen Empfang!!!

welcomeparty.jpg (66916 Byte)

Essen! Raclette! Und Schokofondue!! Jipppiiieee! Ich bin wieder zu Hause!!

Montag, 23.10.2006: Bayrischer Boden unter den Füßen!

Beim Blick auf die Alpen - kurz vor der Landung am Münchner Airport - wird's mir richtig warm ums Herz. Ein herrlicher Anblick! Zu Hause!! ... Geschafft! Zurück auf heimatlichem Boden.

So schnell wie möglich das Gepäck einsammeln. Engel wartet auf mich! Leider gibt's noch eine nicht so positive Überraschung:

brokenbag.jpg (35135 Byte)

Jan's Tasche kommt als große, technikgefüllte Plastiktüte an. Das Ding hat die 32 kg Inhalt leider nicht wirklich vertragen. Zum Glück scheint nichts verloren gegangen zu sein.

Und widererwartend ist mein Kitekoffer nicht das Seltsamste Gepäckstück: ;-)

luggage.jpg (36218 Byte)

Schnell vorbei am Zoll und in die Arme von Engel! Endlich!! Jan checkt gleich wieder ein in Richtung Köln, Engel und ich machen uns mit der S-Bahn auf den Heimweg.

Zu Hause erwartet mich eine herrlich dekorierte Wohnung mit den leckersten Leckereien (natürlich inkl. kiloweise Gummibärchen! *freu*). Danke für diesen Empfang, Liebste!

athome.jpg (76234 Byte)

Immernoch Sonntag, 22.10.2006: Die Leute am Flughafen mögen micht nicht ;-(

Zuerst der Kampf mit der Flugsicherung. Nichts zu machen, ich darf mit dem UFO am Logan Airport nicht starten. Also muss doch alles Gepäck inklusive uns in den Flieger. ;-)  => Einchecken.

Man sollte ja glauben, 2 x 32 kg sind viel. Für normale Koffer mag das ja vielleicht auch zutreffen. Aber für einen riesigen Kitekoffer, in den noch alles Mögliche andere mit reingesteckt wurde ... vergiss es. 45 kg. :-). Was tun? 125$ für ein weiteres Gepäckstück zahlen? Oder doch die Flugsicherung ignorieren und mit dem UFO starten? ... die Schweiz schafft Abhilfe :-). Phillipp (der Schweizer Ex-Bachelorarbeitsschreiber im Lab) fliegt morgen von seinem Boston-Kurzurlaub zurück nach Zürich, und hat angeboten einen weiteren Rucksack mitzunehmen. *puhhh*. Sehr gut! Also wird fleissig umgepackt bis alle Koffer (auch Jan's) unter 32 kg sind (selbst 32,2 kg waren der Dame am Check-In zu viel ?!!). Ein großer Rucksack von mir landet also übermorgen in Zürich. Zufälligerweise werde ich Manu (= meine Schwester :-) ) Ende November in Zürich besuchen. Erledigt :-).

Auf zur Sicherheitskontrolle. Sicherheitslady: "We're picking randoms. You're the lucky one". Ich: "Naaa toll ..." ;-). Also auf zum Flughafenabtaster (Traumjob!) und von oben bis unten abtasten lassen. Als ich aus dem Kämmerchen wieder rauskomm steht da ein anderer mit meinem Handgepäck-Rucksack in der Hand. "Ist das deiner? Sorry, muss ich aufmachen". Dann wird erst mal 10 Minuten lang der Rucksack zerlegt. ALLES rausgezerrt, aufgemacht, zerlegt, nochmal in eine Wanne und nochmal durch den Röntgenapparat. Dank negativem Sprengstoffabstrichtest darf ich dann doch irgendwann meinen Rucksack wieder packen und auf ins Flugzeug. Puuuhhh, geschafft. Erst mal schlafen :-).

In London Heathrow geht's superschnell und easy durch den Security-Check. "Yeaaah, wenigstens diesmal hat's geklappt :-)". Zu früh gefreut ... Direkt vorm Gate ziehen mich zwei Sicherheitsbeamte auf die Seite und zerlegen an einem kleinen Tisch wieder meinen kompletten Rucksack *grrr*.

Ein Gutes hatte die Geschichte: Ich hab' mich noch nie auf nem Flug so sicher gefühlt ;-). Wobei, eigentlich hat es mich dann doch beunruhigt, dass nur ich zerlegt worden bin ...

Sonntag, 22.10.2006: Heimflug

Heute um 06:05 pm  geht der Flieger. Leider haben wir viel zu viel Gepäck (es sammelt sich doch so einiges an in gut 5 Monaten, und dazu kommt noch die komplette Kite-Ausrüstung). Was tun? 100$ Übergewichtsgebühr bezahlen? neee... da gibt's was besseres :-).

flighthome.jpg (126002 Byte)

Ich fliege selbst! Leider hat dieses UFO noch keinen GPS-Receiver für die autonome Navigation über den Atlantik an Board, aber es sollte auch so klappen ... Mein Kiterucksack bekommt meinen Sitzplatz im Flieger, daneben Jan mit der Fernbedienung und ich draußen vorm Fenster. Das wird ein Spaß, drückt uns die Daumen, dass alles gut geht! :-))

Freitag, 20.10.2006: Der letzte Arbeitstag ...

... und 5 1/2 Jahre Engels! Herzlichen Glückwunsch zu unserem Halbjahrestag, Liebste!!

Oh man, war diese Woche anstrengend! Durchschnittlich um die 4,5 Stunden Schlaf pro Nacht ... egal, im Flugzeug am Sonntag/Montag ist viel Zeit zum schlafen :-).

Heute heißt es wieder sehr früh aufstehen, 09:30 - 11:00 Uhr ist Pooltime reserviert. Um den folgenden Bericht etwas spannender zu gestalten, möchte ich hier kurz das Prozedere erläutern, Poolzeit für Experimente in einem MIT Pool zu reservieren:

  • Die Pools werden von einer externen "Firma" verwaltet, die mit Technik nicht viel am Hut hat bzw. haben will.
  • Grundsätzlich gilt: Roboter sind böse. Daher dürfen keine Experimente durchgeführt werden, wenn Leute im Wasser sind.
  • Der Pool muss mindestens 2 Wochen vorher reserviert werden (auch wenn er grundsätzlich zu den Experimentierzeiten kaum genutzt wird). Natürlich ist bei Robotikexperimenten immer genau vorherzusehen, wann alles funktioniert (Und genau darum mussten wir unsere erste Pooltime letzten Freitag kurzfristig canceln ;-) ). 
  • Experimentierzeit gibt's überhaupt nur von 09:30-11:00. Ein enger Zeitspalt, in dem - frei nach Murphy - grundsätzlich alles funktioniert ;-).

Bisher hatten wir sehr viel Glück. Gestern hat sich 5 Minuten vor Ende eine der Antriebswellen aus ihrer Befestigung verabschiedet. Hat weiter nicht gestört, wir hatten eh schon geschafft, was wir schaffen wollten.

Heute setzen Jan und ich zu zweit den Roboter ins Wasser (Carrick ist seit gestern Abend wieder bei seiner Freundin in Wisconsin, Iuliu hat verpennt ;-) ). Yeeaaahhh, Jan's neuer Code für die Thruster (= Antriebe) funktioniert supergeil, unsere Fernbedienung funktioniert, und auch die autonome Wegpunkt-Navigation sieht super aus...

Aber was ist das?! AMOUR legt sich auf die Seite und mag nicht mehr. Ist der müde? Eigentlich hat er doch mehr geschlafen als wir! Sh...ooot, einer der Thruster bewegt sich nicht mehr. Nichts zu machen, keine Reaktion. Endlich taucht auch Iuliu auf, den wir heute als Kameramann eingeplant haben. Gemeinsam schleppen wir den Roboter nach draußen und zerlegen den Thruster. Kaum ist das Gehäuse offen läuft er wieder... na toll... zu sehen ist nichts, also wieder einbauen und zurück in den Pool.     

Woohooo, läuft! ... genau 10 Sekunden ... selbes Problem :-(.   Also wieder raus, wieder zerlegen. Inzwischen ist es 10:30. Durch Zufall findet Jan den Fehler: Eine Spule am Spannungsregler ist in sich gerissen, also Draht ab. => Ich sprinte in nasser Badehose und mit naktem oberkörper durchs Stata-Center (stellt euch mal die Gesichter vor! ;-)) ), hol ne Lötstation und 10 Minuten später ist AMOUR wieder einsatzbereit. Inzwischen ist es 5 vor 11. Heute ist Messdaten sammeln angesagt, bisher hatten wir noch keinen Datenlogger implementiert. Wir überreden also den Lifeguard uns noch 10 Minuten mehr zu geben.

Innerhalb von 15 Minuten ziehen wir alle Experimente durch, die für die 1 1/2 Stunden geplant waren. Mit Erfolg! :-). Alles funktioniert perfekt! Die Regler arbeiten superstabil, sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Orientierung. Anhand der Messdaten können wir dann zu Hause für unsere Diplomarbeit gemütlich die Übertragungsfunktionen der Regler plotten, Leistung pro Geschwindigkeit berechnen, etc..  Aber mal abgesehen davon: Es macht riesig Spaß unter Wasser mit unserem Kleinen zu spielen :-).

Und hier schwimmt er:  

amour2.jpg (24346 Byte)amour1.jpg (14547 Byte)

Natürlich gibt's auch ein kleines Video. 3,5 MB - es lohnt sich! :-)  

Wooohoooo!! Yeeaaaahh! Fertig! :-)

Anschließend müssen wir im Lab aufräumen... schon nach 4 Stunden ist die gröbste Unordnung beseitigt ;-). Außerdem haben wir noch ein abschließendes Gespräch mit Daniela. Warum habe ich nur das Gefühl, dass sie nichts dagegen hätten, wenn wir noch länger bleiben würden?  ;-). Die Zeit hier war auf jeden Fall genial, wir sind sehr froh in diesem Lab gelandet zu sein. Nach Aussagen von erfahrenen MITlern geht es wohl nicht überall am MIT so Kameradschaftlich zu. Aber wie gesagt, uns ging's super, und vielleicht bekommen wir gegen März nächsten Jahres sogar noch die Chance unseren Roboter in seinem eigentlich Einsatzgebiet zu testen - mehr dazu aber erst, wenn irgendetwas fest geplant ist.  

Gegen 17:00 Uhr geht's in ein feines afghanisches Restaurant zum Abschiedsdinner.

 

Es ist nicht leicht sich zu verabschieden. Die Zeit hier im Lab war wirklich cool - es gibt viele und vieles was ich vermissen werde. Fünf Monate sind doch ne lange Zeit... Was den Abschied leichter macht ist die riesige Freude auf zu Hause. Endlich wieder bei Engel, in der Oberfalz, Cocktails im Sausa, Snowboarden! :-)  See you all soon!

Nachtrag zum Japan-HCP

Soeben erreicht mich eine E-Mail vom Andi: Natürlich hat er verantwortungsbewusst sämtliche Gummibärchen auf Impedanz und parasitäre Kapazitäten getestet, bevor er sie der anstrengenden Reise um die halbe Welt ausgesetzt hat. Hier ein Bild aus seinem Labor (Man beachte den Oszi-Screen!):

jellylab.jpg (61360 Byte)

Die Tests verliefen allesamt positiv. Die Bärchen haben die Reise unbeschadet überstanden. Allerdings hat ihnen das Klima im Lab wohl nicht so gut getan: Schon am zweiten Tag waren die Tütchen leer - keine Spur von irgendwelchen Gummibärchen. Wo sind die hin?! ;-)

Dienstag, 17.10.2006: "Brain food for starving Masterminds in the USA" ...

... das war die Überschrift eines Anschreibens aus dem "Engineering Center" der OMRON Corporation ;-). Aber erst mal von vorne:

Nach über 12 Stunden schlaf erreicht uns heute gegen 11:30am ein Paket:

poststempel.jpg (22577 Byte)

Diese seltsame Schrift auf dem Poststempel ... ist das Deutsch? Neee... so weit ich mich erinnere werden zum Niederschreiben der Deutschen Sprache die gleichen Schriftzeichen wie im Englischen verwendet. Muss also was anderes sein ... Öffnen des Pakets klärt auf:

hcpjapan.jpg (35202 Byte)haribojapan.jpg (40509 Byte)

Yeeeaaaaah!! Gummy Bears! In japanischen Tütchen, aber ORIGINAL!! *freu*.

Wer hätte das gedacht?!. Also, die HCP-Aktion war ja bisher schon richtig cool. Aber Gummibärchen aus Japan - das ist schon noch ein unerwartet genialer Abschluss des Ganzen! Danke, Andi!!!

andi2.jpg (26723 Byte)

Andi Plafka, snowboardender Fachschaftler, derzeit Praktikant bei OMRON in Nishikusatsu, Kusatsu, Shiga, JAPAN (hab' einfach mal alles dazu geschrieben, keine Ahnung welches dieser seltsamen (=deutschen?) Worte die Stadt beschreibt ;-)).

Natürlich war das ganze Schreiben im Paket auf Englisch ("falls wir schon assimiliert wurden"). Wir haben uns beim Durchlesen köstlich amüsiert! :-). "You want to go 3 weeks without Haribo? I can't let that happen. It would kill you for sure [...]". Richtig erkannt!! ;-)

@Andi: Ja, das mit den "special powers", die Goldbären angeblich verleihen, stimmt schon! Aber ... Uns ist es leider dennoch nicht gelungen, die seltsamen Zeichen in deinem Schreiben zu Entziffern. Klär' uns auf! :-)

 

Montag, 16.10.2006 @ 11:10 am: Sekttaufe des Roboters
Zurück im Lab.

Inzwischen sind auch die übrigen Labbewohner eingetroffen. Zur Feier des Tages - oder besser des Roboters - gibt's erst mal ein Glässchen Sekt für jeden :-). Kurz darauf kommt Philipp mit einem großen Pack Schweizer Schokolade vorbei, danach lädt uns Daniela zum Mittagessen ein. Solche Tage könnt's gerne öfter geben :-).  

celebration.jpg (36872 Byte)
Montag, 16.10.2006 @ 09:30 am: Er funktioniert!!! :-)

firstrun1.jpg (45832 Byte)firstrun2.jpg (22383 Byte)

Die Überschrift sagt eigentlich schon alles. Woohooo!!! :-). Nach 1 1/2 Stunden im Pool laufen alle Regler stabil, auf Knopfdruck flippt der Roboter zwischen horizontaler und vertikaler Orientierung hin und her, und die 30% Vorwärtsschub (mehr haben wir uns noch nicht getraut ;-) waren schon richtig flott. :-)

Am Mittwoch geht's weiter mit den Experimenten, bis dahin gibt's noch einige kleine Käfer (=Bugs) zu fangen und ein paar Dinge zu erweitern. Schaut auf jeden fall schon sehr gut aus *freu*, besser hätte es eigentlich gar nicht laufen können :-). 

Montag, 16.10.2006 @ 06:25 am: Zeit zum schlafen ...
Aktueller Status: Theoretisch funktionert alles :-). Was das Ding praktisch tut wird sich in wenigen Stunden im Wasser herausstellen ... wir sind gespannt!! ... und müde ... jetzt geht's erst mal ins Be... ähhh ... auf die Couch im Lab. In zwei Stunden heisst's ja eh schon wieder aufstehen - der Pool ist von 09:30 bis 11:00 gebucht.

construction4.jpg (34519 Byte)

Montag, 16.10.2006 @ 03:38 am: AMOUR nimmt langsam Form an ...

construction3.jpg (38765 Byte)

Montag, 16.10.2006 @ 02:35 am

construction2.jpg (44546 Byte)

Sonntag, 15.10.2006 @ 10:22 pm: Unser Unterwasserroboter
Na, seht ihr ihn?

Nein? ... Nun ja, ich geb' ja zu, dass bisher noch etwas Phantasie dazugehört, das Chaos auf dem Tisch in einen Roboter umzudenken. Wenn man bedenkt, dass der in weniger als 12 Stunden zum ersten Poolexperiment muss haben wir noch eine laaaaange Nacht vor uns... Ich muss weg! ;-)

robotconstruction.jpg (38412 Byte)
HCP Nachtrag
haribo.jpg (39099 Byte) Sieht das nicht lecker aus? :-)

Aber ... fällt jemandem was auf? Das ganze ist leider nur ne Postkarte :-(. Meine Schwester hat's mal wieder versucht ein HCP zu schicken. Hat nicht ganz geklappt - aber immerhin. :-)

Danke, Manu, jetzt fällt's mir noch schwerer die letzten zwei Wochen ohne Gummibärchen zu überleben! Danke! ;-))

P.S. Das Angebot mit der Schweizer Schokolade wenn ich wieder da bin nehm' ich gerne an. Grüße zurück nach Zürich!

Columbus Day, Montag, 09.10.2006: Massachusetts feiert ...

... Cristopher Columbus' Ankunft in der der "Neuen Welt". Wieder ein mir bisher unbekannter Public Holiday. Die Amis feiern eben lieber weltlichere Ereignisse als Himmelfahrten ;-).

Natürlich feiern wir den Feiertag (wie auch schon das Wochenende) mit sehr viel (Diplom)Arbeit.

Freitag, 06.10.2006: Meine doofeste Kitesession ever! :-(

Eigentlich fängt alles richtig geil an! Mit Alex und Kyle fahre ich sehr früh los in Richtung Cape Cod, um dort den krassen Nord-Ost-Wind voll ausnutzen zu können. Die Landschaft ist genial, der Wind auch. Leider zu genial - zu viel für unsere Kites. Mein 12m² Schirm ist schon zu groß (und wäre damit zu gefährlich), Alex und Kyle haben noch größere Kites dabei. Wir schauen ein paar Profis zu, die mit ihren 7m² Kites über Wasser heizen und die wildesten Sprünge hinlegen *kinnladerunterklapp*.

Der Wind lässt nicht nach, und so fahren wir am frühen Nachmittag wieder zurück Richtung Boston. Carson Beach liegt auf dem Weg, der Wind scheint genau richtig. Also werden die Kites doch noch aufgebaut. Sobald wir auf's Wasser wollen ist der Wind jedoch ganz weg :-(.

Ich versuch' ein paar mal mehr oder weniger erfolglos aufs Brett zu kommen, dann geb' ich zwecks Windmangels auf und lass' mich vom Kite zurück zum Ufer ziehen. Auf einmal ertönt ein dumpfer Knall, und an der Fronttube meines Kites hängt eine riesige Gummiblase.

Die Fronttube ist aufgebaut wie ein Fahrradreifen: Innen ein Luftschlauch, aussenrum was stabiles. Wahrscheinlich hat das Material bei irgendeiner vorherigen unsanften Landung Kratzer abgekriegt, ist an dieser Stelle nun aufgerissen und durch den hohen Druck (ca. 10 PSI) noch viel weiter aufgeplatzt ... :-((( Natürlich kommt sowas öfter vor und kann mit etwas Support-Material und einer Nähmaschine repariert werden - aber traurig ist es trotzdem ... :-((

Wieder im Lab arbeite ich mir erst mal den Frust von der Seele ;-). Danach geht's im Internet auf die Suche nach jemanden, der sowas reparieren kann.

kitedamaged.jpg (32579 Byte)
Mittwoch Abend/Nacht, Donnerstag: Die Arbeit ruft.

Donnerstag Abend zwei Stunden Ultimate Frisbee, ansonsten sind wir fleissig am Diplomarbeiten. Jan's Motorcontroller sind inzwischen auf die Motoren, die wir verwenden wollen, optimiert. Meine Controlsoftware nähert sich auch der Vollendung :-).

Mittwoch, 04.10.2006, Nachmittag: Meine beste Kitesession ever! :-)

Um 14:00 Uhr holt mich Alex, ein Kiter aus Boston, am Stata Center ab und wir fahren gemeinsam zum Revere Beach. Es ist gerade Ebbe und der Strand daher riesig! Wind ist gut und konstant. => Kites aufbauen, zwischendurch vor Vorfreude jubeln, weiter aufbauen und aufs Wasser. Yeeeaaaahhh! Die Bedingungen sind perfekt!! Zum ersten Mal gelingt es mir gezielt und über lange Zeit upwind zu fahren! Endlich kein anstrengendes Zurücklaufen mehr am Strand! Woohoooo! Jetzt bin ich für die bayrischen Seen gerüstet ;-) ... wobei ich mich an den böigen Herbstwind Wind wohl erst noch gewöhnen werden muss ...

Ach ja, und ich weiß jetzt was passiert, wenn man sehr schnell fährt, den Kite dabei knapp über'm Wasser hält, dann noch mehr auf die Kante geht und den Kite dabei schnell nach oben lenkt ;-) ... *flliiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeeeeeeg*.   :-))) 

Montag früh bis spät, Dienstag früh bis noch später, Mittwoch früh bis 14:00 Uhr: Arbeit an AMOUR

Jan ist fleissig mit den Brushless-Motorreglern beschäftigt. Ich bastle an AMOUR's Regler-Algorithmen und einem Benutzerinterface, das den Roboter in einer kleinen 3D-Ansicht zeigt. Cooles Spielzeug: Wenn man den echten Roboter (bzw. im Moment nur sein Innenleben) im Raum bewegt, bewegt sich der kleine auf dem Bildschirm mit :-). Hat natürlich auch einen tieferen Sinn: So sieht man beim Reglereinstellen im Pool sofort, ob der Roboter seine Lage auch richtig bestimmt hat.

Ende der weltweit ersten HCP Saison

Alles geht zu Ende ... so leider auch die Saison der HariboCarePakete. Wir sind nur noch drei Wochen hier. Auch wenn von allen bisherigen HCPs selbstverständlich kein einziges Bärchen mehr übrig ist *schluchz* muss ich die Saison hiermit schweren Herzens offiziell beenden. Der Postweg hat bei den bisherigen Paketen  2-4 Wochen gedauert, was für weitere Pakete mit hoher Wahrscheinlichkeit zu lang wäre. Wobei ... wenn jemand die Bärchen Express schicken möchte ... nur zu!! :-) Hier ein kleines Resumé:

  • 02.07.: Erster Aufruf: Der Wettlauf um das erste HCP beginnt!
  • 20.07.: Erstes HCP. Donator: Meine Mutter. Inhalt: Viel zu gesund ;-),  Lebensdauer: einige Tage
  • 21.07.: 3 kg Goldbären HCP. Donator: Jan's Mutter. Lebensdauer: 3 Tage
  • 03.08.: 1 kg HCP aus Montana. Eskortierter Import im Passagierflugzeug. Donator: Nick Benning. Lebensdauer: 3 Stunden
  • 04.08.: 3 kg Haribo Live-Import. Donator: Lijin. Lebensdauer: 5 Tage.
  • 15.08.: 2 kg Haribo Live-Import. Donator: Iuliu. Lebensdauer: 2 Tage.
  • 05.09.: 3 kg Haribo Live-Import. Donator: Jan's Eltern. Lebensdauer: 3 Tage
  • 14.09.: 2 kg Haribo Live-Import. Donator: Mein Engel. Lebensdauer: 2 Wochen (Haribo Schlümpfe haben allem Anschein nach eine größere Halbwertszeit als Goldbären. Kann man das wissenschaftlich erklären?).
  • 21.09.: 2 kg HCP. Donator: Ralph Jennings. Lebensdauer: 2 Tage.
  • 22.09.: 2 kg HCP. Donator: Andreas Schepermann. Lebensdauer: 3 Tage.

Mit der oben im Detail aufgeführten HCP-Aktion wurde experimentell eindeutig nachgewiesen, dass zwei Studenten im Laufe von gut 2 Monaten problemlos 18 kg Haribo vernichten. Wobei andere Personen in unserer nahen Umgebung sicher als Störfaktoren berücksichtigt werden müssen ;-).   

An dieser Stelle möchte ich mich - auch im Namen von Jan - nochmal bei allen Donatoren allerherzlichst bedanken! Ihr habt unser Leben gerettet!!!

Sonntag, 01.10.2006: Regen, regen, regen ...

Perfektes Wetter um zu Kiten ;-). Kein Mensch am Strand. Und es gibt Wind! Wooohooo! Um 09:30 holt mich ein Australier mit deutschem Nachnamen (Rosenbaum) vor der Haustür ab und wir fahren gemeinsam zum Carson Beach. Wie gesagt, das Wetter ist nicht unbedingt verlockend, die 13° Lufttemperatur mit nur nem 2mm Neopren Shorty auch nicht wirklich warm, aber es macht riesig Spaß! Kiten ist einfach nur noch krass!!!

Nach der Session fall ich erst mal ins Bett und schlaf noch ne Stunde. Jetzt geht's an die Arbeit. Ich muss weg ... ;-)

Samstag, 30.09.2006: Viel zu tun ...

Wir machen uns einen kleinen Zeitplan für die letzten drei Wochen (!). Krass, wie schnell die Zeit hier vergangen ist! Am Unterwasserroboter ist noch viel zu tun, diese Woche muss er nun endlich physikalisch gebaut werden. Dann muss erstmal die gesamte Elektronik laufen, bevor wir unseren AMOUR ins Wasser lassen können, um dort Regler zu implementieren und zu tunen, die ihm das autonome "Schweben" ermöglichen. Anschließend soll noch das autonome Abfahren von Trajektoren folgen. Wir sind gespannt ... :-). In den nächsten Tagen werden hier sicher mal wieder ein paar Bildchen und technische Daten erscheinen :-).

@ Tommi (Guestbook 30.09.): Die Forschungsgruppe um Prof. How hat eigentlich nichts mit uns zu tun. Die versuchen bereits seit über einem Jahr "Draganflyer"-Plattformen das autonome fliegen beizubringen und viele davon gemeinsam Aufgaben erledigen zu lassen. (Der Draganflyer ist ein Vierrotorheli, den es schon vor'm UFO im Modellbauhandel gab. Die Elektronik da drauf ist ... ähm ... naja ... wie soll ich's ausdrücken ... Müll. :-) ). Allerdings haben die Jungs ganz schön geschaut, als sie unsere Experimente im Holodeck gesehen haben - kein zittern, kein wackeln, präziseste Punktlandungen :-). Jetzt wollen sie uns - am liebsten sofort - 10 Brushless-UFOs abkaufen und den Draganflyer in die Tonne treten *muhaha*. Mal schauen was draus wird ...     

Freitag, 29.09.2006: Engel fliegt nach Hause :-(

engel2home.jpg (22753 Byte)

Guten Flug, Liebste! Danke für die schöne gemeinsame Zeit hier!

Eindrücke aus dem Museum of Science: Die Rätselseite.

Was ist das?

raetsel1.jpg (25379 Byte)

Was steht auf diesem Kegel geschrieben?

 raetsel3.jpg (17900 Byte)

Wer ist im Spiegel zu sehen? ;-)

raetsel2.jpg (19681 Byte)

Auflösung folgt, Spekulationen dürfen jederzeit im Guestbook abgegeben werden :-).

Mensch vs. Maschine

Wer kann cooler kucken? Voting mit Kommentar bitte im Guestbook :-).

mvsm1.jpg (8908 Byte)mvsm2.jpg (7960 Byte)mvsm3.jpg (8616 Byte)mvsm4.jpg (7474 Byte)mvsm5.jpg (8177 Byte)

Dienstag, 26.09.2006: Butterfly Gardens im Museum of Science

Kleine Fast-Metters (neues Wort für Butterfliegen, (c) by Engel) als Larve und im Perlmut-Gold-Kokon. Süß, odaa? :-)

larve1.jpg (13152 Byte)larve2.jpg (12147 Byte)kokon.jpg (21308 Byte)

Und die erwachsenen großen Metterlinge beim Welt genießen ...und beim Orange essen :-)

butter2.jpg (24792 Byte)butter5.jpg (23959 Byte)
butter4.jpg (23923 Byte)butter6.jpg (27447 Byte)butter3.jpg (19051 Byte)

 

... Immernoch im Museum of Science: Engel auf dem Weg zum technischen Verständnis.

engtech1.jpg (12738 Byte)engtech2.jpg (12792 Byte)engtech3.jpg (12839 Byte)engtech4.jpg (13114 Byte)

Wochenende, 23.09-24.09.2006: New York

Mit dem Fung Wah Bus fahren wir von ChinaTown Boston bis ChinaTown New York - für 15$. Frei nach dem Motto: Bilder sagen mehr als Worte: guckst du!

Mittag/=Abendessen bei der Bubba Gump Shrimp Company.

ny_bubba1.jpg (22728 Byte)ny_bubba2.jpg (20373 Byte)

Natürlich bekommt mein Engel die Kinderkarte mit Wachsmalstiften und Ausmalbild :-).

ny1.jpg (54890 Byte)ny2.jpg (43137 Byte)

Zwischen all den riesigen Häusern fühlt man sich so richtig winzig ... Der Blick von oben - vom 86ten Stock des Empire State Buildings - ist natürlich gigantisch:

empirestate.jpg (102103 Byte)

Und die darf natürlich auch nicht fehlen :-) :

statue.jpg (26202 Byte)

ny_panorama.jpg (44159 Byte)

Auch Freitag, 22.09.2006: Enten unterwegs in Boston :-)

Freitag Vormittag wird gearbeitet, Nachmittags geht's mit Engel zu den Boston Ducktours. Was das ist? Guckst du:

duck1.jpg (44696 Byte) Diese Amphibienfahrzeuge aus dem zweiten Weltkrieg dienen hier dazu Touristen die Stadt zu zeigen.

Nicht nur die Fahrzeuge sind kein gewöhnlicher Touristenbus. Auch der Fahrer ist nicht ganz normal: Captain Supersize.

engelduck.jpg (37533 Byte)

Hups, sorry, falsches Foto (das ist mir doch schon mal passiert?!). Here we go:

supersize.jpg (36113 Byte)

Die einstündige Fahrt ist eine typisch amerikanische Comedyshow. Echt cool! Und jetzt weiß ich auch, warum die Gas-Straßenlaternen bei uns in Beacon Hill den ganzen Tag durchbrennen: Es ist billiger die brennen zu lassen, als elektronische Zünder zu installieren oder jemanden rumzuschicken, der jeden Abend hunderte von Straßenlaternen anzündet :-). 

Freitag, 22.09.2006: Noch mehr Gummibärchen!

Hehe, die Geschichte mit den HCPs gefällt mir immer besser. Dieses ist das erste HCP von einem mir bis vor kurzem völlig unbekannten Menschen! Andi Schepermann vom IGH - Institut für Gesundheit und Handicap. Auf der Recherche nach meiner Fingerprothese stieß er auf meine Website inkl. Diary. Ich erhielt eine nette E-Mail aus der ich hier zitieren möchte: "Kleiner Anreiz für eine Antwort: 1 HCP". Natürlich kam die Antwort umgehend! :-). Besten Dank nach München!

hcpschepermann.jpg (32214 Byte)schepermann.jpg (25258 Byte)

Inzwischen haben wir übrigens noch einige E-Mails ausgetauscht. Vielleicht schaffen wir es gemeinsam doch noch, meine Fingerprothese auch anderen Menschen zugänglich zu machen.

Donnerstag, 21.09.2006: Viele Schüler, viel Arbeit und viele Gummibärchen :-)

Heute ist es so weit: ca. 20 Mädels und Jan und ich zwischen drin :-). Tina, die Freundin von Hannes, dem Biker, ist hier mit ihrer Schüleraustauschbande. Wir zeigen Ihnen das MIT, natürlich inkl. Foodtrucks und Toscaninis Eisdiele :-). Ich denke, den zahlreichen Mädels und den drei Jungs hat die Sache auf jeden Fall Spaß gemacht. Foto kommt noch!

Ansonsten steht heute viel Arbeit auf dem Programm. Engel ist "zu Hause" und lernt auf ihre Kernfachprüfungen, Jan bastelt an den Motorcontrollern für unsere beiden Unterwasserroboter, und ich bestücke die Hauptrechnerplatine für den zweiten Unterwasserroboter.

Ein weiteres Highlight des Tages: Ein HCP!! *freu*. HCP Donator ist Tschennings, begeisterter X-UFO Pilot und Tuner! Fettes Merci nach Mittelfranken!

hcptschennings.jpg (52363 Byte)tschennings.jpg (23468 Byte)

Sonntag, 17.09.- Mittwoch, 20.09.2006: Cape Ann und Acadia National Park

Engel und ich haben für einen Campingkurzurlaub im NordOsten des Amilands den kleinsten 2-Türer gemietet, der auf einer deutschen Internetseite für Amerika angeboten wurde (Es ist seltsamerweise wesentlich billiger einen Mietwagen in Amerika über Deutschland zu buchen, als das hier vor Ort zu machen ?! ... ). Natürlich haben die Amis sowas kleines nicht ... also gab's - selbstverständlich ohne Aufpreis - einen Chevy TrailBlazer: 4,5l Maschine, 250 PS, 4-wheel drive, gefühlte Leistung: 2-er Golf mit 55 PS ;-\.

trailblazer.jpg (51173 Byte) 

Am Sonntag geht's nach einem Einkauf bei Walmart in Richtung Cape Ann. Eine Mehroderwenigerhalbinsel etwas nördlich von Boston. Den Nachmittag genießen wir am Strand. Abends nisten wir uns auf der CapeAnn Campsite ein. Und nachdem ich erst mal ein paar hilflosen Herren geholfen habe mit Ihrem Laptop online zu kommen (der Campingplatz war voll mit WiFi eingedeckt! *diespinnendieamis* ;-) ), können Engel und ich den Abend am Lagerfeuer genießen.

Am Montag fahren wir erneut zur Bucht von CapeAnn. Bei Ebbe kann man durch weniger als knietiefes Wasser zu einer kleinen Insel laufen, wer zu lange bleibt muss zurück schwimmen. Wir schaffen es noch rechtzeitig :-).

Heute gibt es zumindest etwas Wind, so dass Engel ihr Welcometoboston-Geschenk ausprobieren kann.

Ich weiß nicht, ob ich sie schon davon überzeugt habe auch Kiten zu lernen, aber das Fliegen des Trainer-Kites macht ihr auf jeden Fall richtig Spaß :-).

engelkite.jpg (21414 Byte)

Gegen 5 pm fahren wir los in Richtung Maine - zwei Staaten weiter. Gegen 10 sind wir kurz vorm Acadia National Park. Die Motels in der Gegend stehen in hartem Wettbewerb - gut für die Preise *freu*. 35$ für ein Doppelzimmer? "All right, we'll take it ... "

Dienstag früh geht's dann in den Acadia National Park. Das Wetter ist nicht ganz so gut, aber es geht krass viel Wind - ideal für den Trainerkite, den wir am Sandbeach - einer Bucht mit herrlich grünlich/blauem Wasser umgeben von hellbraunen Clippen - dann auch auspacken und am Limit betreiben :-).   Hier ein paar Eindrücke von der herrlichen Natur vor der Küste Maines:

 

acadia1.jpg (29236 Byte)acadia2.jpg (31725 Byte)

Auf dem Heimweg am Mittwoch machen wir noch einen kurzen Stop am Old Orchard Beach nahe Portland. Sven, der Berliner, mit dem ich vor kurzem in Boston kiten war, wohnt hier. Den werde ich im Lauf des Oktobers wohl nochmal besuchen müssen :-).

oob2.jpg (62269 Byte)oob1.jpg (34269 Byte)

Gegen 1 am fallen wir - zurück in Boston -   todmüde ins Bett. *ganztiefschlaf*

Samstag,.16.09.2006: Wale!
Neu England ist bekannt für viele grooooße Fische - ähhh, was haben wir da im Kindergarten gelernt... Säugetiere :-), die etwas ab von der Küste amerikanisches Fastfood genießen, wie z.B. den McPlankton oder ein Atlantic Sub.

Vom Boston Harbour aus fahren zahlreiche Schnellfähren hinaus zur "Stellwagen Bank, a busy feeding area for whales, dolphins, sea birds and other marine life".

Schon beeindruckend, einen Wal aus nächster Nähe zu sehen...  

whale.jpg (32945 Byte)
Donnerstag, 14.09.2006: Engel ist da!!

Jippiieee! endlich!!! Ich freue mich auf zwei wunderschöne Wochen mit dir, Liebste!

engel.jpg (40447 Byte)

Dienstag, 12.09.2006: MIT Feuerwehr...

... auf dem Dach des Great Dome ... guckst du:

hack1.jpg (38685 Byte)hack2.jpg (21893 Byte)

Kreativ sind die MIT Studenten schon - das muss man ihnen lassen. Ein weiterer von zahlreichen MIT-Hacks, die hier auf jeden Fall schon Kultstatus haben. Der Great Dome ist immer wieder Ziel solcher Attacken: Auf dem Dach standen auch schon mal eine Kuh vom Hilltop-Steakhouse und ein Polizeiauto. Zum Kinostart von Starwars war der Dome als R2D2 verkleidet :-).

Rückblich auf ein erlebnisreiches langes Wochenende, 08.09.-11.09.2006

Hehe, das mit dem Guestbook ist praktisch. Guckst du Jan's eintrag vom 16.09.2006. Herzlichen Dank an meinen Coautor :-). Dann brauch ich ja eigentlich nur noch die Fotos ergänzen. Wobei ... ein paar Kommentare zu den Bildern müssen schon noch sein :-). Also, auf geht's!

Wir sind also mit Jan's Eltern unterwegs in New Hampshire. Die Gegend rund im die White Mountains bietet herrliche Landschaften: Riesige Flächen und Hügel voll mit Laubwäldern, durchkreuzt von klaren Gebirgsbächen. Hier ein paar Eindrücke:

indiansummer1.jpg (73370 Byte)water_2.jpg (60517 Byte)

Für den weltberühmten "Indian Summer", der die Laubwälder in kräftigen bunten Farben erstrahlen lässt, waren wir leider noch etwas zu früh. Ein paar rote Baumspitzen sieht man dennoch schon durchblitzen.

Wir treten einen vermeintlich endlosen Fußmarsch durch "the Flume" - eine Klamm am Fuße des Mount Washington - an. Mindestens eine Meile! Das Warnschild vor dem Eingang lässt uns Schlimmstes erahnen:

flume.jpg (25823 Byte)  

"ACHTUNG! Sie müssen ihre Füße bewegen!!". Ach ja: Der Bus vom Visitors Center bis zur Klamm fährt ziemlich genau 500m. :-) Man oh man - so langsam versteh ich gar nix mehr. Diese Amis ... fleissig am Ultimate Frisbee spielen, aber dann 500m Bus fahren um ja nicht zu viel laufen zu müssen ... ;-)

Natürlich begnen uns auch einige Ureinwohner dieses Landstrichs. Ist die nicht süß? :-)

spider.jpg (26284 Byte)

Den Mount Washington erklimmen wir mit dem Auto. Eine schmale Passstraße mit steilen Abhängen an den Seiten schlängelt sich auf den fast-2000er. Natürlich bekommt jeder Autofahrer erst mal einen riesigen Zettel in die Hand gedrückt, mit Hinweisen wie man eine Passstraße mit dem Auto befährt: "Verwenden Sie einen niedrigen Gang. Ja, ihr Auto hat sowas. Meistens ist er mit einer 1 oder einer 2 gekennzeichnet..." :-). Und dazu gibt's noch eine CD, die einem beim Hochfahren die Geschichte der Straße und des Berges erzählt, natürlich erst nachdem nochmal erklärt wurde wo im Auto ein niedriger Gang zu finden ist. :-)

Am Gipfel, oberhalb der Baumgrenze und schon halb in den Wolken, erwartet uns eisiges Wetter, viel Wind (das wär mal ne Location zum Kiten! ;-) ), und ein gigantischer Blick über die White Mountains:

panorama.jpg (36240 Byte)

New Hampshire ist bekannt für seine Elche (nicht die Leute,  richtige Elche!) und Schwarzbeeren ähhh -bären. Auf dem Weg zurück nach Boston müssen wir dann auch nochmal anhalten. Guckt mal wer da direkt neben der Straße nach Nahrung sucht:

blackbears.jpg (57033 Byte)

Montag Nachmittag sind wir wieder zurück in Boston.

stumpf.jpg (48675 Byte) An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an Mama und Papa Stumpf für die spannenden Tage und die zahlreichen Einladungen, denen ich mich nicht widersetzen konnte ;-).

P.S. Weil ich immer wieder mal gefragt werde ob wir hier bloß Urlaub machen ;-): Hm ... vielleicht muss ich meine Themenauswahl für's Diary mal überdenken :-). Auch an diesem Wochenende waren die Laptops an board, Abends wurde fleissig getippt. Mit der Diplomarbeit geht's gut vorran - wir freuen uns riesig auf die ersten Unterwassertests im Oktober!

Freitag, 08.09.2006: Frühe Experimente und Aufbruch in ein langes Wochenende mit Jans Eltern.

Jan und ich stehen um 04:00 Uhr Früh auf. Ja, ihr habt richtig gelesen. 04:00 am. Waaaahhhh  - oder vielleicht besser: *Gääääähhhhn* :-). Um 05:00 haben wir einen Termin im Holodeck des MIT. Die Telepräsenz-Experimente mit dem DLR in Deutschland (daher auch die unchristliche Zeit) laufen super - um 07:00 gehen wir erst mal feierlich bei Dunkin' Donuts frühstücken :-). Nach weiteren Experimenten verbringe ich den Rest des Vormittags mit Hannes und Thomas, die am Nachmittag wieder zurück nach Deutschland fliegen. Für Jan und mich geht's nachmittags gemeinsam mit seinen Eltern auf in Richtung Norden. Mehr dazu oben :-).    

Donnerstag, 08.09.2006: Deutscher Besuch, frisch importiert aus Californien und Main :-)

Hannes, Thomas und Tina sind zu Besuch in Boston. Die beiden Jungs haben gerade ihre Motorradtour durch den wilden Westen hinter sich gebracht. Ihre Eindrucke von der anderen Seite des Amilands gibt's schön bebildert hier nachzulesen: http://googlerund.blog.de. Mittwoch Abend haben wir uns schon zu nem gemütlichen Bierchen auf Boston's Restaurant-und-Kneipen-Meile getroffen. Heute gibt's eine ausführliche MIT Besichtigung für die drei. Ihre Eindrücke vom MIT sollen sie am besten selbst in meinem Gästebuch schildern *zuzwinker* :-).

Ach ja: Am Donnerstag, den 28.09., wird mich Tina mit etwa 20 fünfzehnjährigen Schülerinnen zu einer MIT-Führung überfallen, mit denen Sie derzeit zum Schüleraustausch in Maine ist. Das kann was werden ... ;-) 

8 Tage noch!!!

In 8 Tagen, genauer gesagt am 14.09., ist es endlich so weit: Mein Engel kommt mich besuchen!!! Juhuuu!! :-) Ich freu' mich riesig auf dich, Liebste!!

Mittwoch, 06.09.2006: Greyhound Bus-Tour nach Boston

Heute kommen wir endlich mal in den Genuss einer typisch amerikanischen Rucksacktouristenreise: Eine 4 Stunden Fahrt mit dem Greyhound von Albany nach Boston. Gegen Mittag bringen uns Carrick und Iuliu mit dem Auto zum Bus-Terminal in Albany.

Das Terminal gleicht eher einem Airport - für jeden Bus gibt's ein Gate, das erst geöffnet wird, wenn der Bus zum boarden bereit ist. 

Heute Abend erwartet uns ein ausgiebiges Abendessen (wir haben uns extra Hunger aufgehoben! :-) ) mit Jans Eltern, danach treffe ich mich mit Hannes und Thomas, den beiden Bikern, die in wenigen Stunden in Boston landen sollten. Ich sitze übrigens gerade im Greyhound und "verarbeite" die letzten Tage :-).

Dienstag, 05.09.2006: Schwimmender Roboter und erste Messdaten

Nachdem gegen Nachmittag endlich alle Hard- und Software einsatzbereit ist geht's an die eigentlich Experimente. Hier ein paar Eindrücke von der Arbeit am Wasser:

exp_amour1.jpg (20885 Byte)exp_amour.jpg (10012 Byte)exp_amour2.jpg (11189 Byte)

Links die Sensornodes, in der Mitte AMOUR mit Zusatzmodulen und rechts Carrick beim anschalten des Roboters mittels Magnet und Hall-Effekt-Sensor.

Die ersten Tests des Systems laufen super - alle versenkten Nodes und der Roboter funktionieren einwandfrei. Jetzt müssen die gesammelten Daten erst mal analysiert werden.

Nach getaner Arbeit überprüfen wir das Motorboot ein weiteres Mal auf zuverlässige Funktionalität ;-)).

Montag, 04.09.2006: Arbeit am Experiment und Boottests

Nach dem Frühstück beginnen wir damit die gesamte Hardware für die Experimente fertig zu machen. Ziel ist es mehrere Sensornodes (Acrylglaszylinder mit viel Elektronik drin :-)) im See zu versenken, diese via Ultraschall miteinander kommunizieren zu lassen, und in diesem Netzwerk den Roboter exakt zu orten. Für den Anfang haben wir dem Roboter erst mal eine Fernbedienung verpasst, um ihn wie ein Modellboot steuern zu können. Gegen Ender der Woche soll er vielleicht auch autonom zwischen den Nodes navigieren. Grundsätzlich sind diese Experimente für Carricks Doktorarbeit  - er hat das Ultraschallsystem entwickelt. Für uns ist es eine gute Chance im/am/ums Wasser zu arbeiten und hier schon mal ein paar Erfahrungen zu sammeln, die uns Ende Oktober mit unseren eigenen Robotern sicher weiterhelfen werden.

Gegen Nachmittag testen wir erst mal ob das Boot noch in Ordnung ist. Man weiß ja nie... und es wäre schade wenn auf Grund von irgendwelchen defekten des Motorboots dem Roboter etwas passieren würde. Also, auf zum testen!

wakeboard.jpg (22234 Byte)

Das Boot funktioniert ... ;-). Und ich kann hiermit offiziell bestätigen, dass ein Kiteboard auch wunderbar zum Wakeboarden geeignet ist! :-)

P.S.: Ich hab' den Jan schon lange nicht mehr so strahlen gesehen: :-))

tubingjan.jpg (31410 Byte)tubing.jpg (24871 Byte)

Sonntag Abend: Ankunft am Otsego Lake

Nach 3 Stunden langweiliger Fahrt über amerikanische Highways und 1 1/2 Stunden gemütlichem cruisen über typisch amerikanische Landstraßen, durch kleine Dörfchen und vorbei an Einsiedlerfarmen erreichen wir das Ferienhaus von Carrick's Eltern nahe Springfield (Die gelben Leutchen mit den lustigen Frisuren und nur vier Fingern hab' ich allerdings vergeblich gesucht). Wobei... so langweilig war die Fahrt über die Highways dann doch nicht. Hab' mich recht gut mit Carrick unterhalten, und als die Sonne rauskam wurde erst mal das Schiebedach aufgekurbelt und Beach Boys aufgelegt :-)).

Uns erwartet ein wunderschönes kleines Häusschen am Otsego Lake. Hier ein Blick aus dem Fenster:

lakehouse2.jpg (34878 Byte)

Carricks Eltern erwarten uns mit einem leckeren Abendessen. Beim Abendessen ratschen wir über alles mögliche - schon interessant die Welt aus amerikanischen Augen zu betrachten :-).

Hier ein Blick vom See auf das Häusschen, dessen Grundstück übrigens mit einem Bootssteg am See inkl. 140PS Motorboot und einem mehr oder weniger kleinen Segelboot endet.

lakehouse.jpg (57424 Byte)

Sonntag, 03.09.2006: Auf an den See!

Heute geht's mit Carrick und Iuliu auf in ein Haus an irgendeinem See irgendwo im Bundesstaat NewYork. Iuliu und Carrick müssen mit ihrem AMOUR - dem Vorgänger von unserem Unterwasserroboter - noch einige Messdaten ihres Sensornetzwerks sammeln. Und dazu brauchen sie viel mehr Platz als ein Pool bietet. Wir werden die Gelegenheit nutzen um bereits Teile unserer Elektronik zu testen und um ein erstes Mal mitzubekommen, wie solche Wasserexperimente ablaufen. Schließlich werden wir den Oktober mit ähnlichen Experimenten mit unseren Robotern verbringen ... Dass das Boot, mit dem wir die Sensornodes aussetzen werden, zufälligerweise in der Lage ist einen Wasserskifahrer oder Wake-/Kiteboarder zu ziehen sei nur am Rande erwähnt ;-).

Wahrscheinlich fahren Jan und ich am Mitwoch vorzeitig mit dem "Greyhound" zurück nach Boston. Jan's Eltern landen bereits am Dienstag Abend in Boston (und bleiben für 10 Tage). Hannes Hoff (Physikjuror am Landeswettbewerb Jufo in München und begeisterter Motorradfahrer) und sein Mitbiker treffen nach einem gigantischen Motorradtrip durch den wilden Westen am Mittwoch Abend hier ein. Sie wollen in den letzten zwei Tagen ihres USA-Aufenthalts - rein zufällig ;-) - das MIT besichtigen.

Ach ja, lustige Story: Es war nicht möglich einen richtig großen Mietwagen für den Trip zum See zu bekommen, da wohl alle Mietverträge in New England mit 31. August auslaufen und die ganze Stadt umzieht :-). Die spinnen, die Amis ...    

Immernoch Samstag: Fahrrad platt

Nach dem Duschen fahr' ich nochmal kurz ins Lab um

1. Abendzuessen
2. Vom Kiten zu schwärmen
3. Mit Jan zu quatschen
4. Zu arbeiten

Nach Hause geht's zu Fuß. Mein Rad ist platt!?! Ging noch perfekt bis ich im Lab war. Im Hinterreifen steckt ein dickes Drahtstück - irgendwie haben wir hier kein Glück mit Fahrrädern ...

Samstag, 02.09.2006: Wooohoooo!! Yeeaaaahhhh! Wie geil!!!!

Sorry für die unprofessionelle Ausdrucksweise... ;-) Bin gerade totalst fertig, konditionsmäßig total platt aber fühl mich so genial wie schon lange nicht mehr. Oh man kann Kiten geil sein!!!! Woooohoooooooooooo!!!!

Heute gab's Wind... richtig Wind... 32 km/h. Oh man, waaaahnsinn!!! Über's Wasser fliegen (zeitweise sogar wörtlich!)!!! Wooohooooo!!!

Bin totalst high - besser als alle Drogen der Welt! Hoffe ich werde nicht süchtig ... wobei das wohl schon geschehen ist ;-).

So ... genug abreagiert. Jetzt werd' ich erst mal die nassen Sachen auspacken und unter die Dusche hüpfen. Hab' ich eigentlich schon erwähnt wie geil Kiten sein kann?!!?!!!! :-)) Wooooooooooohooooooooooooooooooooooooooooo!!!!

Ende August / Anfang September: Das MIT begrüßt seine Freshmen

Mitte nächster Woche beginnt das neue Semester. Im Moment geht's am MIT drunter und drüber. Jeden Tag steigen irgendwelche Parties, Gruppen von (jung aussehnden) Leuten werden durchgeschleust (sind wir wirklich schon so alt?!), und immer wieder gibt's irgendwo was umsonst - was wir uns natürlich nicht entgehen lassen, hehe. Wobei, vielleicht hätte ich am Freitag nach dem ersten halben Kilo Eis Schluss machen sollen ;-).

P.S. "Freshmen" ist hier ein offizieller Ausdruck für die Uni-Neulinge. Überall hängen Plakate "Welcome Freshmen!". Da fällt mir ein: Wir haben im Kepler(-Gymnasium) die 5ft-Klassler immer "Frischfleisch" genannt *muhaha*. Ist das inzwischen vielleicht auch ein offizieller Ausdruck? Wenn nicht, dann sollten wir die offizielle Anerkennung schnellstmöglich erwirken!

Dienstag, 29.08.2006: UFO steuern quer um die Welt

Das nenn' ich mal Telepräsenz! Wie Tschennings (seinerseits aktiver X-UFO Pilot) bereits im Guestbook erwähnt hat: Es funktioniert!! *freu*

teleop.jpg (18211 Byte)

Mit dieser einfachen Fernsteuerungssoftware, Webcam und Skype steuern heute Alex Korff (ein Kumpel von Jan aus Aachen), Michi, Klaus und Tschennings das UFO von Deutschland aus! Und all das perfekt - ohne die kleinsten Aussetzer, Abstürze, etc.. Bei Alex (~02:30am unserer Zeit, also bei euch schon wirklich Dienstag) hatten wir noch nicht mal ne Webcam - da gibt's nur Audiofeedback ("flieg mal höher, tiefer, links..."). Und auf magische Weise folgt das Ufo genau unseren Befehlen :-).

Bei Michi's und Klaus' Flug heute Nachmittag unserer Zeit sind dann auch noch Prof. Daniela Rus und Marty aus'm Lab anwesend - ich denke ihr könnt euch deren Gesichtsausdrücke vorstellen :-).

Und als uns Tschennings dann im Skype zum Diary Bericht unten (Montag, 28.08.2006) gratuliert kommt von uns nur noch die Frage "willste mal fliegen?" ;-). Woooohoooooo!

Montag, 28.08.2006: Woohooo!

Puuhhh ... der Kaffee ist verdient. Guckst du!

holoufo1.jpg (69009 Byte)

Mehr dazu demnächst - wir müssen jetzt erst mal dran weiterbasteln! :-)

Sonntag, 27.08.2006: Cambridge Carnival und UFOs im Holodeck
Auf dem Weg zum Lab kämpfen wir uns durch ein Getummel auf der Cambridge-Street. Cambridge Carnival!

Festivities include costumes, masks, food, music, street parades, dancing, and craft exhibits, and will display the cultural diversity of the Caribbean islands where transplanted Africans were placed.

Eigentlich ganz nett  - zu mehr als einem schnellen Durschmarsch können wir uns allerdings dennoch nicht hinreissen lassen. Die bevorstehenden Experimente im Holodeck sind einfach viel zu spannend! :-)

Bis spät in die Nacht arbeiten wir an den Reglern für's UFO - mit Erfolg. Zwei von vier Achsen sind inzwischen schon komplett autonom! *freu*

carnival.jpg (46335 Byte)

Samstag, 26.08.2006: .Water-Country New Hampshire

Mit Jeff, den wir vom Ultimate Frisbee her kennen, und zwei Kumpels von ihm fahren wir im JEEP nach New Hampshire in den Water-Country Park:

watercountry1.jpg (99982 Byte)

Viele viele Wasserrutschen *jiiippiiiieee*. Leider ist es mit 19° und kaltem Wind nicht wirklich warm - aber wen interessiert das schon :-). Sieht das nicht nach Urlaub aus? ;-)

watercountry2.jpg (60866 Byte)

Gegen 06:00 pm zurück in Cambridge gibt's erstmal nen dicken Wendy's-Burger um unsere Abwehrkräfte zu stärken ;-), anschließend geht's bis spät in die Nacht an die Arbeit. Während Jan an unserer PC-Software für den Motiontracker schreibt programmiere ich an der PC-Schnittstelle der Fernbedienung.

Freitag, 25.08.2006: Auf ins Holodeck!

Um 17:00 Uhr haben wir einen Termin mit AJ aus unserem Lab, Daniel Rus (der Chefin) und Eugéne, der uns eine Einweisung in den Motion Tracking Room aka. "The Holodeck" geben wird. Nachdem hier alle von unserem neuen UFO so begeistert sind würden sie es gerne sehen, wenn es jetzt auch noch absolut autonom fliegen würde. Mit der technischen Ausstattung von Hollywood sollte das auch machbar sein :-).

Dieses Motion Tracking System, das eigentlich verwendet wird um Gelenkwinkel und Bewegungen aller Art bei Menschen zu messen - funktioniert nach folgendem Prinzip: 20 Kameras mit geplusten Infrarot-Scheinwerfern filmen aus verschiedenen Winkeln die selbe Szene. Das zu verfolgende Objekt bekommt kleine reflektierende Kügelchen verpasst, deren Position in XYZ aus den Kamerabildern berechnet werden kann.  Solche Systeme werden auch zur Filmproduktion eingesetzt, um Computergrafiken menschliche Bewegungn zu verpassen. Sieht schon lustig aus, wenn man auf dem Bildschirm nur noch ein Strichmännchen boxen sieht :-).

Wir wollen das System nun verwenden um absolute Positionsdaten von unserem UFO zu bekommen und damit komplett autonom Trajektorien abzufliegen. Problem: Im alltäglichen Einsatz zeichnet das System Videos aller Kameras auf und berechnet nach der Aufzeichnung die Positionen der einzelnen Marker. Wir brauchen das ganze in Echtzeit, wozu nach Aussage von Eugéne wahrscheinlich weitere Hardware und Software benötigt wird.

Denkste - hehe ;-). Kaum lässt man Jan 2 Stunden am Rechner sitzen, schon spuckt das System einen wunderbaren TCP/IP Datenstring in Echtzeit aus :-). Die Software existierte doch schon auf deren Rechner, nur der Umgang damit war etwas komplizierter ... Ich mache mich ans Umbauen unserer Fernbedienung - schließlich wollen wir einem PC-Programm die Möglichkeit geben die Steuerng einzelner Achsen zu übernehmen.

ufo_markers.jpg (30179 Byte)holodeck.jpg (30088 Byte)

Die weißen Kugeln am UFO sind die Reflektoren für den Motiontracker. Eigentlich unscheinbare graue Dinger. Wir waren selbst erstaunt zu sehen, wie krass leuchtend die von den infrarotsensitiven Augen einer Digicam gesehen werden.

@Flo (Guestbook 22.08.): Hehe, ja, so 'ne Bergtour wäre sicher ein cooles - und v.a. sportliches! - Einsatzgebiet für unser rucksackschleppendes UFO. Wir arbeiten gerade noch an dem Fusionsreaktor, den wir als Energieversorgung draufsetzen. Sollte nächste Woche fertig sein! ;-))
Sonntag, 20.08.2006: 1. Mein Dad wird 50! 2. Wer schleppt schon gerne Rucksäcke?!

Zu 1.) Herzlichsten Glückwunsch!! Wäre riesig gerne bei deiner Party gestern Abend dabei gewesen! Ich wünsch' dir alles alles Beste für die nächsten 50!

Zu 2.) Den heutigen Nachmittag verbringe ich am Lasercutter. Was das ist? Ein Drucker... der anstatt Tinte auf's Papier zu spritzen mit einem 120 Watt Laser Acrylglasplatten schneidet. Einfach im COREL zeichnen was man gerne haben möchte und auf "print" klicken. Ideal um große UFOs zu basteln! :-). Damit haben wir allen Studenten dieser Welt den Alltag gewaltig erleichtert. Guckst du! :-)

backpack.jpg (29289 Byte)  

Samstag, 19.08.2006: Wochenrückblick ... und UFO fliegen!

Wie schon erwähnt war vergangene Woche sehr erfolgreich. Vielleicht nicht 100%ig auf die Diplomarbeit konzentriert (wobei da dennoch sehr viel vorran ging!), aber wir haben wirklich was geschafft *freu*.

An dieser Stelle möchte ich auf folgendes Video verweisen: http://video.google.com/videoplay?docid=6554502049317316779

POWER!!! :-))

Zum Beweis, dass auch bei AMOUR - unserem Unterwasserroboter was vorran ging - hier ein Foto vom Central Controller Board:

ccb.jpg (53256 Byte)

AMOUR's Hauptrechner: Ein 60MHz ARM-Prozessor, ein Cyclone II FPGA und ein 600MHz DSP sollten auch für komplexe Aufgaben genügend Rechenleistung liefern :-). Und das Beste: Das Ding funktioniert! *freu*

Aber heute ist Samstag. Also: Erst mal ausschlafen ... Nachmittags (also zum Frühstück ;-) ) geht's ins Lab zum UFO fliegen - das neue Brushless UFO macht einfach viel zu viel Spaß!!

Gegen halb fünf mach' ich mich auf in Richtung Carson Beach zum Kiten. Der Wind ist schwach und böhig - alle 2 Minuten fällt der Kite wegen zu wenig Wind auf's Wasser. Nicht wirklich Idealbedingungen - sehr anstrengend - aber definitiv gutes Training.

---

@Joerka (Guestboock 18.08.): Ja, Kiten ist nicht ungefährlich. Wenn man von einer Windböe erfasst wird sollte man schleunigst am Sicherheitssystem ziehen, das den Kite in Sekundenbruchteilen zusammensacken und auf den Boden fallen lässt. So ein großer Schirm hat enorm viel Kraft - aber mit einem modernen Sicherheitssysem und etwas Vorsicht ist's kein Problem. Und der Kite, den mir mein Engel zu Weihnachten geschenkt hat, hat eines der sichersten Systeme überhaupt: Einfach die Bar loslassen, und der Kite fällt ohne Power zu boden (und hängt natürlich trotzdem noch mit zwei Leinen am Trapez).

Freitag, 18.08.2006: Keith feiert Abschied - oder: Deutsches Bier im Lab

In einer Woche verlässt Keith, der Postdoc hier im DRL-Lab, der uns bisher mit Rat und Tat zur Seite stand, das MIT. Zur "Feier" (Warum nennt man sowas überhaupt Abschiedsfeier? Warum feiert man einen traurigen Anlass? ) gibt's deutsche Importbiere. Stundenlang sitzen wir alle zusammen und ratschen. Und dann ... etwas unglaubliches geschieht! ... "Jan? Kneif mich mal! Wir sind doch noch am MIT, oder?" ... Keith packt einen Diaprojektor aus und zeigt tatsächlich analoge Fotos!! ;-))

Donnerstag, 17.08.2006: Deprimierende E-Mails und Support aus Frankfurt!

Jaja ... heute erreicht mich eine Mail vom Andi - ebenfalls ein Fachschaftler an der TU - mit folgendem Inhalt. Betreff: "Warum Japan im Vergleich zu den USA total rockt". Und dann diese Fotos *grrrrr*:

andi.jpg (22661 Byte)        japan.jpg (61242 Byte)

Hm ... Andi ... soll ich mich jetzt freuen dass es dir so gut geht oder uns bedauern, dass wir auf HCPs angewiesen sind? ;-)

Wie dem auch sei ... gegen 22:00 Uhr kommt Iuliu (der schon länger als wir am Unterwasserroboter AMOUR arbeitet) aus Rumänien zurück (weil Sommerurlaub in seiner Heimat). Sein Flug ging über Frankfurt. Guckst du!:

iuliu.jpg (37540 Byte)

Jiipppiiiieeee! Original HARIBO!!! Da schaust du Andi, hm? ;-)

P.S. Themawechsel: Arbeitsmäßig haben wir diese Woche wieder sehr viel erreicht - sowohl bei der Diplomarbeit, als auch bei privaten Projekten *wooohhoooooo!!!*. Näheres dazu folgt demnächst ...

Montag, 14.08.2006: Zu viel Wind?!

Ich wache auf und fühle mich ... ähm ... super! :-) Endlich weg die dumme Erkältung. Das muss gefeiert werden! Am besten mit einer Kitesession. ;-) Ich verabrede mich also mit einem Bostonischen Kitesurfer - den ich bisher nur aus einem Internetforum kenne - um 17:00 Uhr am Revere Beach. Kurz nach vier verlasse ich das Lab - nach einer Runde "Extrem Segway durch's Lab heizing" :-). ("Segway" heißt das Gefährt mit den zwei Rädern auf einer Achse. Macht riesig Spaß damit durch die Gegend zu heizen!) :-).

Von der T-Station aus sehe ich schon 4 Kites über's Wasser rauschen. Jippiiieee! Endlich! Leider sind die noch ziemlich weit weg - Revere Beach ist lang. Fast ne halbe Stunde dauert der Fußmarsch bis zu den inzwischen 10 anderen Kitern. Nur warum liegen so viele Kites am Strand? Hm ... der Wind ist sehr stark und krass böig - nur die Profis trauen sich aufs Wasser. Ich unterhalte mich mit ein paar "alten Hasen" und entschließe mich meinen (für diesen Wind zu großen) Kite gar nicht erst auszupacken. Zu gefährlich ... :-(

Nachdem ich bisher immer mit zu wenig Wind zu kämpfen hatte, hab' ich heute zum ersten Mal das krasse Gegenteil erlebt. 90 kg Typen mit 9 m² Kites am springen - wie krass!  

Ein Gutes hatte die Aktion jedoch: Viele neue Kontakte zu Gleichgesinnten, von denen ich sicher noch einiges lernen kann...  

Sonntag, 13.08.2006

Mir geht's schon wieder besser - dennoch verzichte ich schweren Herzens auf's Ultimate Frisbee, erst mal ganz gesund werden. Tagsüber arbeiten wir fleissig am UFO, allerdings zu Hause - heute brauch' ich noch keine eiskalt klimatisierte Laborluft ...

Samstag, 12.08.2006: Relaxen ...
Um meine doooofe Erkältung wieder loszuwerden steht der heutige Samstag voll und ganz im Zeichen der Entspannung. Erstmal gemütlich ausschlafen. Dann geht's zum Haymarket, wo wir für ca. 7$ kiloweise Orangen, Zitronen, Äpfel, Bananen und eine Ananas einkaufen. Tagsüber gibt's massig Tee mit viel Zitrone, und auch zum gemütlichen Videoabend steht geballtes Vitamin C auf dem Speiseplan.   

pineapple.jpg (21178 Byte)

Freitag, 11.08.2006: DEBB wird interaktiv!!

Endlich! Jetzt kann jeder seine Wünsche, Kommentare, Tipps und Tricks, seine intimsten Gedanken und Gefühle, Basilikum-Rezepte und Pflegetipps und natürlich HCP Trackingnummern *g* mit wenigen Klicks auf dieser Seite veröffentlichen! Solltest du auf der rechten Seite kein Gästebuch entdeckt haben (oder nur einen kleinen Streifen), dann ist dein Monitor leider zu klein ... => klickst du hier, und schon bekommst auch Du das ganze zu sehen! :-)
(Für später gibt's diesen Link auch nochmal ganz oben bei P.P.P.P.S).

Also dann - go go go! - ich hoffe auf viele viele Einträge!!

Donnerstag, 10.08.2006: Unsere neuen Bikes und ihre Geschichte

Sonntag, 06.08.2006: Wir machen uns Abends auf den Weg zu Walmart. Da dieser Sonntags schon um 20:00 Uhr schließt (Frechheit! ;-) ) geht's unverrichteter Dinge wieder nach Hause. Beim ewigen warten auf den Bus mit T-Shirt und kurzer Hose in viel zu kalter Luft hole ich mir eine Erkältung :-(.

Montag, 07.08.2006: Gleich nach dem Aufstehen machen wir uns erneut auf den Weg zu Walmart. Mit 50% Erfolg! Jan findet ein erschwingliches Street-Bike ($125,-) , das ihn sicher die nächsten zweieinhalb Monate von Beacon Hill nach Cambridge und zurück bringen wird. Und wenn's bis dahin noch nicht gestohlen ist kann man's sicher noch gut verkaufen ... Ich entschließe mich beim Anblick der mehr oder weniger tollen und mehr oder weniger teuren Walmart Rädern mein Glück im Second-Hand Geschäft zu versuchen. Aber ein dickes Bügelschloss nehm' ich mir schon mal mit.

Dienstag, 08.08.2006: Nach einigem Suchen und zahlreichen E-Mails fahre ich mit der Commuter-Rail (= Bummelbahn) etwa 40 Minuten nach "Needham Heights". Dort stehe ich eine gute Stunde am Dorf-Bahnhof und fahre mit dem nächsten Zug zurück. Der Typ, der mir das 75$ Rennrad verkaufen wollte ist nicht aufgetaucht... "Ich hätte schon damit gerechnet dass du nochmal anrufst und dich nicht auf E-Mail absprachen verlässt, sorry." ...

Mittwoch, 09.08.2006: Um 16:00 Uhr bin ich mit einem chinesischen Studenten bei einem der Wohnhäuser am MIT-Campus verabredet. Er will mir dort sein Fahrrad für 50$ verkaufen. Seine Freundin ist pünktlich da (trotz reiner E-Mail Absprache, wow! ;-)). Sie zeigt mir das Rad "... hm ... also ... ähm ... 50$ ist das aber nicht mehr wert ...". Also wieder nix ...

Donnerstag, 10.08.2006: Ich leihe mir Jans Rad um damit zum Target (= Walmart, nur anders ;-)) zu fahren, um dort ein paar Alltagseinkaufe zu erledigen. Dort springt mir ein Mountainbike für $119,- in die Augen. Und da mit dem Laufen endlich Schluss sein sollte nehme ich dieses Rad mit. Die erste Meile legt das neue Rad ohne Fahrer - geschoben - zurück. Im Lab werden noch sämtliche Schnellspanner gegen anständige Schrauben ausgetauscht - fertig! Jetzt heißt es hoffen ... tagsüber stehen unsere Räder nun im Lab, Nachts direkt vor unserem Fenster - mit 3 Schlössern, zwei davon dicke Bügel - in der Hoffnung, dass wir das gewaltsame öffnen hören ... drückt uns die Daumen!

And finally... we proudly present:

bike_jan.jpg (46181 Byte)         bike_daniel.jpg (27330 Byte)

P.S. Die FCP-Aktion wird damit offiziell eingestellt. Dahingegen brauchen wir nun wieder viel Energie zum radeln und warten sehnlichst auf das nächste HCP! :-)

Wochenende, 05./06.08.2006: Viel Arbeit und viel Sport

Trotz wunderbarem Wetter entschließen wir uns den Samstag im Lab zu verbringen - zuviele kleine und große Projekte wollen so schnell wie möglich fertig gestellt werden. Mit Erfolg! Beim nächsten Ultimate-Frisbee-Match am Donnerstag Abend werden wir nach Einbruch der Dunkelheit eine Disc ins Spiel bringen, die nicht nur als grell blau leuchtender Ring erstrahlt, sondern auch noch beliebige Texte in den Himmel schreibt. Schaut echt cool aus das Ding! :-).

Neben solchen Spaßprojekten entstehen natürlich auch sinnvolle Dinge - so z.B. 4 Brushlessmotorregler für ein neues UFO und eine Testplatine für ein neues Ortungssystem, ebenfalls für unsere fliegende Plattform.

Samstag Abend geht's zur 80s Party ins Student House. Eine wunderbare Livedemonstration, warum im Amiland Alkohol *eigentlich* erst ab 21 Jahren erlaubt ist ;-).  Nein ... so schlimm war's nicht ... aber lustig! ;-)

...

Am Sonntag gönnen wir uns einen ganzen Tag sportliches Auspowern - das tut gut! Vormittags Ultimate Frisbee, nachmittags Beachvolley am Strand und abends "extrem auf den Bus warting um zum Walmart zu komming", um dort ein neues Fahrrad zu besorgen... leider macht der am Sonntag schon um 20:00 Uhr zu ... wir sind zu spät dran und fahren unverrichteter Dinge wieder nach Hause, wo uns ein leckeres, vitaminreiches Mikrowellenbaguette erwartet ;-)  

Freitag, 04.08.06: Support aus Europa!
Gut, wenn Robotikkonferenzen in Europa stattfinden. Noch besser, wenn Wissenschaftler vom MIT über München nach Italien fliegen. Am Allerbesten ist es jedoch, wenn die dann auch noch ein große Tüte Gummibärchen importieren :-).

lijin.jpg (33627 Byte)

Donnerstag, 03.08.06 @ 01:50 pm: HCP#3! Jippiiiieee!!

Gut 12 Stunden nach dem nächtlichen Schock hat uns auch schon eine geniale Aufmunterung erreicht: HCP#3 !! Yeeaaahhh! :-)

hcp_no3.jpg (50832 Byte)

Das ist doch mal was, oder? :-) Fettes Merci aaaaan ... *Trommelwirbel* ...  :

Nick.jpg (6439 Byte) Nick Benning, unseren deutschamerikanischen Fachschaftler mit den zwei Pässen :-). Er ist gerade mit Freundin Eva bei seiner Family in Montana zu Besuch ... der HARIBO-Import erfolgte im Koffer (auf Grund des unschätzbar wertvollen Inhalts sicher in Begleitung von mindestens zwei Bodyguards und mit Handschellen am Griff!). ;-) 

P.S. Da das mit den HCPs so gut funktioniert planen wir gerade eine FCP Aktion (FCP = FahrradCarePaket). => Please feel free to schick us some new Fahrräder! ;-))

Donnerstag, 03.08.06 @ 01:04 am

In unseren Gesichtern spiegeln sich Trauer und Wut. Dunkle Wolken ziehen auf über dem Land, das uns bisher so gut aufgenommen hat ...

bikelock.jpg (33341 Byte)

Das ist alles, was von unseren beiden Fahrrädern und zwei dicken Schlössern noch übrig ist ... gestohlen irgendwann zwischen 22:00 und 01:04 Uhr, direkt von den Bikeracks vor'm Stata-Center.

Nachtrag:

Eine E-Mail, die noch heute Nacht über den CSAIL-Verteiler lief, ließ und kurz hoffen: Der Besitzer eines Fahrrads wurde gesucht, das liegen blieb, als der Dieb vor der Kampus-Polizei flüchtete ... leider war es keines von unseren ... und der Dieb konnte wohl nicht gefasst werden ...

Mittwoch, 02.08.06: Es ist heiß.

Ich glaub' die Hitzewelle aus Deutschland hat sich nicht einfach so verzogen - sie ist nach Boston gewandert! Heute hatte es hier 98.6°! (Fahrenheit natürlich). :-).  Ich bin mit Jan fleissig am streiten darüber was besser ist - Strand oder Klimaanlage. Dank "viel zu tun" haben wir uns für die Klimaanlage entschieden.

Appropos viel zu tun: Es geht vorran! Am Freitag werde ich die Hauptrechnerplatine für unseren Roboter bestücken und in Betrieb nehmen können. Sollte sie einigermaßen fehlerfrei sein haben wir den größten Teil der Hardwareentwicklung damit abgeschlossen. Jan's Motorcontroller für die neuen Unterwasserantriebe geben auch schon die ersten erfolgversprechenden Lebenszeichen von sich. Außerdem haben wir in den letzten Tagen zusammen mit Prof. Rus die genaue Aufgabenverteilung für unsere Diplomarbeiten in ein Dokument gefasst, und dieses zur offiziellen Anmeldung an die TUM geschickt.

Die Pläne für die neuen Unterwasserroboter werden langsam greifbar. Inzwischen wissen wir, dass wir auf jeden Fall zwei neue Roboter bauen werden - und seit gestern auch, wie diese aussehen werden. Hoffentlich reicht die Zeit um ihnen ein automatisches Andockmanöver beizubringen. Der Weg bis dahin ist noch lang ... Bin echt gespannt, was wir noch alles schaffen so lange wir hier sind ...

Montag, 31.07.06 @ 01:30 am: Große Umtopfaktion

Inzwischen ist mein Basilikum so groß geworden, dass der winzige Blumentopf nicht mehr genug Platz und Nährstoffe bietet => Nach der Christmasparty ging's ans Pikieren... natürlich in ein würdiges Gefäß: Ein Mikrowellennudelbecher. Und ähm ... einer der Pflanztröge vor unserem Haus hat nun etwas weniger Erde als zuvor ;-).

pik1.jpg (26092 Byte)        pik2.jpg (40664 Byte)

Ich hoffe, dass alle Sprösslinge den Umzug in ihr neues zu Hause überlebt haben. Das aktuelle Befinden kann nach wie vor in der Langzeitstudie weiter unten auf dieser Seite verfolgt werden. Viel Spaß!

Sonntag, 30.07.06: Weihnachten!

Ja, du hast richtig gelesen: Heute ist Weihnachten! Zumindest im Studenthouse. Große Christmas in July Party featuring Christbaum, Plätzchen, Lebkuchen, Glühwein, Weihnachtslieder und -filme. :-)

Nach dem allsonntäglichen Ultimate Frisbee geht's ins Studenthouse zum Cookies und Gingerbread backen.

christmas1.jpg (38043 Byte)

Zwischendurch wird das Haus weihnachtlich dekoriert: Im Keller finden wir einen Plastik-Tannenbaum zum zusammenstecken - immerhin fast zwei Meter groß! - und aus Tonpapier werden Girlanden, Schneeflocken und Weihnachtssterne gebastelt. Dazu gibt's Kunstschnee frisch aus dem Chemiewerk :-).

Mit etwa 30 Leuten wird dann gegen Abend - natürlich bei passender musikalischer Umrahmung - Weihnachten gefeiert.

christmas2.jpg (44386 Byte)

So haben wir auch mal ein amerikanisches Weihnachtsfest miterlebt. Ich freu mich schon auf die Silvesterparty! ;-)

Mittwoch, 26.07.06 @ 4:48am: Wieder einmal Feuer(-fehl-)alarm

Die Überschrift sagt eigentlich schon alles. Wieder einmal schrecken wir aus dem Schlaf hoch. Diesmal schauen wir allerdings nicht mal mehr nach. Oropax rein und weiterschlafen ;-). Die Hausverwaltung sollte sich echt mal Gedanken machen, ob man die Anlage nicht mal überprüfen sollte ...

Montag, 24.07.06: Ein neuer Mitbewohner!

Wir haben Besuch! Oder besser gesagt: Einen Untermieter! Das Problem: Er spricht weder Deutsch noch Englisch noch Spanisch noch C++. Zur Begrüßung hab' ich natürlich gleich ein Foto gemacht:

roach.jpg (16947 Byte)

Kennt den jemand? Kann uns jemand sagen wer das ist, wo der herkommt, was er den ganzen Tag so macht, welche Sprache der spricht, etc.?  Wir sind um jeden Hinweis dankbar!

Samstag, 22.07.06: Wochenende? Wer braucht denn sowas? ;-)

Es ist Samstag. Der Regen plätschert, die Luft ist kühl, wir sind im Labor am arbeiten. Anstatt der akuten Hitzewelle in Europa ist das Wetter hier im Moment überhaupt nicht sommerlich. Naja, Urlaub hatten wir ja letztes Wochenende schon. Das schlechte Wetter kommt gar nicht sooo ungelegen; wir haben einiges aufzuarbeiten. Hauptsächlich geht's ums UFO: Das neue Sensorsystem für unseren "CargoCopter" will fertiggestellt werden und die Piezo-Kreiselmodule für's Spielzeugufo sollen in wenigen Tagen in Serienfertigung gehen. Viel zu tun ... inzwischen ist es 01:30 am - wir werden uns gleich auf den Weg ins Bett machen. Morgen früh geht's weiter! :-)  

Freitag, 21.07.06: HCP#2

Wooohooo! Das zweite HCP ist eingetroffen!! Und dieses hat die Bezeichnung HCP (= HariboCarePaket) nun tatsächlich verdient: Gummibärchen über Gummibärchen!

hcp_nr2.jpg (45773 Byte)

Der Sender dieses HCP möchte gerne anonym bleiben - diesem Wunsch will ich natürlich uneingeschränkt nachkommen...

Hier noch ein paar Details zum HCP#2: Der zusätzliche Inhalt des Pakets - Holländische Schokostreusel - lässt auf einen Herkunftsort nahe der Holländischen Grenze schließen. Bei genauerer Betrachtung des Poststempels stellt man fest, dass das Paket seine Reise in einer der Metropolen Nordrhein-Westfalens antrat. Auch die Verpackung dieses HCP war - wie schon beim Ersten - liebevoll mütterlich zugeklebt... auspacken durfte der Jan... ;-) 

Nochmal 20.07.06: Die Engels feiern Monatstag!

Heute sind Engel und ich seit 5,25 Jahren zusammen! Vielen Dank für diese herrliche Zeit, Liebste!! Du fehlst mir!!

engels1.jpg (5251 Byte)engels2.jpg (5289 Byte)engels3.jpg (4817 Byte)engels4.jpg (7440 Byte)engels5.jpg (6064 Byte)engels6.jpg (6472 Byte)

Donnerstag, 20.07.06: Das erste HCP ist da!!! *freu*

And the winner is .... *Trommelwirbel* ...

mamer.jpg (38137 Byte)

Meine Mama alias Mamer, großer Mamer, Mami, Mutter, Cornelia, Muada oder Conny.

Aber jetzt mal von vorne. Nichtsahnend kommen wir heute ins Lab - es ist ein Tag wie jeder andere. Ein DHL-Paket liegt auf meinem Stuhl und wartet sehnsüchtigst auf seine Öffnung.

hcp.jpg (34297 Byte)hcp2.jpg (33553 Byte)

Natürlich muss es darauf nicht mehr länger warten. Jipppiiiieeee! Ein HCP!!! Sofort mach ich mich ans Öffnen. Ein farbenfroher Zettel kommt zum Vorschein:

Ja wie - nur 1 (in Worten EIN) Gummibärchen für jeden?!? ;-)) Immer diese Mütter, wollen nur das Beste - und Gesündeste - für ihre Kleinen :-). Egal, Hauptsache lecker! Also, weiter geht's mit Auspacken! hcp4.jpg (38774 Byte)

Tatsache! Genau 2 Gummibärchen. Verpackt in Gold - auch wenn kein Gold der Welt den Wert dieser beiden Bärchen auch nur annähernd erreichen könnte:

hcp5.jpg (20771 Byte)hcp6.jpg (22015 Byte)

Wir werden uns diese Gummibärchen für einen ganz besonderen Anlass aufheben. Wobei wir uns noch nicht vorstellen können dass es überhaupt einen Anlass gibt, der würdig genug ist, mit den einzigen Haribobärchen im Amiland gefeiert zu werden!

Neben den HARIBObärchen erwarten uns viele viele leckere Dinge: Müsliriegel, Vitaminbonbons, Bio-Gummibärchen, Vital-Kekse. *freu*. Auf so einem Tisch macht das arbeiten gleich doppelt so viel Spaß :-)

arbeitsplatz.jpg (76899 Byte)

Was mich ganz besonders gefreut hat war ein lieber Brief und die Einladung zur goldenen Hochzeit meiner Großeltern, denen ich hiermit von ganzem Herzen gratulieren möchte. Übrigens feiern meine Eltern ebenfalls am 25. Juli ihre silberne Hochzeit. Auch dazu die besten Wünsche für die weitere gemeinsame Zukunft!

Zurück zum MCP (= Mütterliches Care Paket, HCP trifft ja in diesem Fall nur teilweise zu): Vielen vielen Dank!!

@alle anderen: Natürlich warten wir weiterhin auf Haribo-Bärchen! Beeilt euch, wenn ihr die ersten sein wollt, die uns ein richtiges HCP schicken!!

Dienstag, 18.07.06: Stefan verlässt uns wieder ... und verpasst den nächsten Feueralarm in unserer Wohnung

Gegen 15:00 Uhr brechen wir auf in Richtung Flughafen, wo wir Stefan mit Tränen in den Augen mit verschnieften Taschentüchern hinterherwinken ;-). Guten Heimflug, Stefan!

Gegen 23:30, kurz nachdem wir aus dem Lab nach Hause kommen, lässt uns nun schon zum zweiten Mal der Feueralarm hochschrecken. Langsam sammeln sich alle Bewohner auf dem Gang, wobei sich die meisten ziemlich gleich wieder in ihre Zimmer verziehen. So auch wir. Der Alarm dröhnt noch einige Minuten weiter, bis ihn irgendjemand irgendwie abschaltet. Etwa 15 Minuten später trifft die Feuerwehr ein. Und ich hab' - rein zufällig - einen amerikanischen Feuerwehrmann aufs Foto gebannt :-). War natürlich nicht so geplant, wollte nur das leere Auto fotografieren, aber in dem Moment streckt der firefighter den Kopf zu unserem Fenster hoch und bittet uns die Haustür aufzumachen. Nachdem der Alarm bereits abgeschaltet war und wir nicht sagen können wer ihn wie deaktiviert hat, verlassen die Männer unverrichteter Dinge das Gebäude. Vielleicht sollte sich die Hausverwaltung mal überlegen weniger fehleranfällige Rauchmelder einzubauen ...   fire2.jpg (20739 Byte)
Auch Montag, 17.07.06: Besuch am Harvard-Campus, Diet-Coke & Mentos Experimente und Simpsons am Fluß

Nach erfolgreicher und effektiver Arbeit an unserem Unterwasserroboter (heute haben wir wieder einiges geschafft!) brechen wir auf in Richtung Harvard-Campus. Man muss ja schließlich auch mal die Konkurrenz des MIT begutachten. Die beiden Elite-Unis sind gerade mal zwei T(=U-Bahn)-Stationen voneinander entfernt.

Zwichen den legendären Backsteinbauten ...

harvard.jpg (44789 Byte)

... tummeln sich Zahlreiche Studenten:

squirrel1.jpg (35864 Byte)squirrel2.jpg (29777 Byte)

So klein, süß und verfressen hab' ich mir Geisteswissenschaftler eigentlich gar nicht vorgestellt! Naja, man lernt nie aus...

Wie alle Touris berühren auch wir den linken Schuh von John Harvard, dem Gründer. Ich hoffe, der Bayrische Löwe vor der Münchner Residenz ist nicht sauer, dass ich mir mein Glück hier von einer anderen Statue hole ... andererseits ist der so weit weg - vielleicht hat er's gar nicht mitgekriegt *hoff* ;-).

Den Abend widmen wir ganz der Wissenschaft. Die Gleichung "Diet-Coke + Mentos = ?" sollte experimentell gelöst werden. Im Internet findet man ja bekanntlich die wildesten Theorien über potentielle Lösungsmengen. Wir gehen der Sache auf den Grund. Das Ergebnis: Diet-Coke + Mentos = Schaumfontäne! Beweis? Guckst du Fotos!.

mentos1.jpg (14677 Byte)mentos2.jpg (9404 Byte)

Uns ist durchaus bewusst, dass bei diesen Experimenten unschuldige, wehrlose Diet-Coke ihre Kohlensäure lassen musste. Wir können jedoch versichern, dass wir nach stundenlanger kontroverser Diskussion zu dem Ergebnis kamen, dass dieses Opfer für die Wissenschaft unvermeidlich ist! 

Der Abend liefert noch eine weitere wissenschaftliche Erkenntnis: Genau so schaut man Simpsons: Man nehme einen Steg am Muddy Charles mit Blick auf die Bostoner Skyline, einen Laptop und eine Simpsons-DVD.

simpsons.jpg (20291 Byte)  

Montag, 17.07.06: Meine Schwester hat's versucht...

... das war auch schon der ganze Inhalt einer E-Mail, die ich heute von ihr erhielt. "Hallo Bruder! ... Ich hab's versucht...". Und dann diese Fotos:

manu1.jpg (28276 Byte)

WOOOHOOOO! Ein HCP! *freu*.

Es geht weiter: Das HCP wird gefüllt - mit all den leckeren Dingen, nach denen ich hier so verzweifelt suche.

manu2.jpg (15596 Byte)

Nur leider ist Manu genauso HARIBOsüchtig wie ich ...

manu3.jpg (16707 Byte)

Tja... war wohl nix... naja, wir werden dann mal weiter warten. Irgendwann muss uns doch noch ein HCP erreichen, oder?
Sonntag, 16.07.06: Cape Cod von unten bis oben, zurück nach unten und back to Boston.

Wir beginnen den Tag früh mit einer Runde "Adventure Golf". Klingt doch gleich ganz anders als "Mini-Golf", oder? ;-)

adventuregolf.jpg (37471 Byte)

Anschließend geht's in den Norden von Cape Cod. Eine interessante Mischung: Saftig grüne Vegetation in einer Wüstenlandschaft  - und dann ist da natürlich noch das Meer.

dessert.jpg (39332 Byte)

Wir haben noch etwas Zeit um Provincetown, eine kleine Urlaubsstadt ebenfalls im Norden von Cape Cod, zu besuchen. Nicht nur die Stadt war am (vom) anderen Ufer ...

Der Spaß kommt natürlich nicht zu kurz: Kinder auf dem Spielplatz: :-)

playground.jpg (108381 Byte)

Wir machen uns auf den Heimweg, jedoch nicht direkt, sondern mit einem kleinen Zwischenstop in Plymouth. Hier ist vor einigen Jährchen die Mayflower mit den Pilgrim fathers gelandet. Ein "kleines" Modell existiert noch als Touristenattraktion. Und ähm ... komische Hunde führen die Amis spazieren ;-)

mayflower.jpg (39918 Byte)cat.jpg (29821 Byte)

Hier schlagen Männerherzen höher: Das typisch amerikanische Motorrad. Wooohoooo! :-)

mot1.jpg (6635 Byte)mot2.jpg (8357 Byte)mot3.jpg (5074 Byte)mot4.jpg (7612 Byte)mot5.jpg (5894 Byte)mot6.jpg (8823 Byte)

Leider steckt an keiner der Maschinen der Schlüssel, und so müssen wir doch wieder mit dem Auto nach Hause fahren ...

Samstag, 15.07.06: Strandtag

Früh am morgen (gegen 11:30) verlassen wir unsere Herberge und machen uns auf den Weg zum Strand, dort hin, wo wir auch schon den gestrigen Abend verbracht hatten. Der Wind ist sehr schwach, aber für einige Startversuche und ein bisschen Body-Dragging zu zweit reicht's :-).

bodydrag.jpg (9542 Byte)waterstart1.jpg (10326 Byte)waterstart2.jpg (10397 Byte)waterstart3.jpg (9780 Byte)

Gegen Abend trainieren wir unsere Frisbee-Skills und genießen den Ausblick.

sailboat.jpg (24378 Byte)

Wir sind nicht alleine am Strand ...

birds.jpg (15146 Byte)

Leider auch nicht am Parkplatz ... Weiß jemand, was ein Sticker-Beach ist? Wir haben's leider erst rausgefunden, nachdem wir den Strafzettel von der Windschutzscheibe entfernt hatten ... Begründung: "No Sticker".

stickerbeach.jpg (29966 Byte) Auf dieser überaus übersichtlichen Tafel ist groß und deutlich zu lesen, dass man diesen Parkplatz, der groß mit "Public Parking" ausgezeichnet ist, nur als Ortsansässiger Steuerzahler oder mit Beach-Sticker (der gerade mal 45,- $ kostet) verwenden darf... *grrrr*

Naja... Wir reagieren uns erst mal bei einem dicken Wendy's Burger ab und fahren anschließend nochmal ans Meer. Ein schöner Sonnenuntergang lässt die Gemüter wieder zur Ruhe kommen.

sunset_bay2.jpg (33889 Byte)

Freitag, 14.07.06: Campingwochenende in Cape Cod

Auf ins Wochenende! Schon am Vormittag brechen wir auf zu ALAMO, wo wir über eine deutsche Website (weil wesentlich billiger als das hier vor Ort zu machen!) für's Wochenende einen kleinen Mietwagen gebucht hatten. Das Upgrade von unserem gebuchten "compact car" zum "Fullsize Chevy HHR" gab's kostenlos - ein kleineres Auto war nicht mehr verfügbar.

chevy.jpg (39779 Byte) 

Wobei ... mit zwei Kites, Kiteboard und Gepäck ist's auch in so 'nem Auto schon richtig schön kuschelig :-). Auf dem Weg nach Cape Cod machen wir noch einen Abstecher zu Walmart, um uns für's Wochenende mit Zelt- und Grillutensilien auszustatten, und zu einem Surfladen nahe der Halbinsel, wo Jan und Stefan noch zusätzliches Kiteequipment mieten - schließlich wollen wir alle Kiten!

Ein traumhafter Strand erwartet uns in Cape Cod. Da kommt Surfer-feeling auf! :-)

surfstyle.jpg (45736 Byte)

Der Wind ist gut - nicht wirklich stark, jedoch ideal für ein paar Flugstunden am Strand und im Wasser. Auch Jan und Stefan sind begeistert vom Kiten.

jankite1.jpg (11040 Byte)stefankite1.jpg (20357 Byte)

Leider hat Stefan eine sehr unschöne und schmerzhafte Begegnung mit dem Strand - mit zwei Schürfwunden an den Beinen wird er die Berührung mit Salzwasser wohl noch einige Tage vermeiden wollen ... :-(

Gegen Abend erwartet uns ein traumhafter Sonnenuntergang.

sunsetkite.jpg (55344 Byte)

Erschöpft, zum Teil verletzt aber gut drauf machen wir uns auf in Richtung Campingplatz ... Am dritten überfüllten Platz machen wir uns langsam Gedanken, wie und oder wo wir alternativ übernachten könnten ... seit wann sind die Amis so wild auf's Campen? Als letzten Ausweg nisten wir uns im Budget Inn Motel im Süd-Westen der Halbinsel, nahe am Festland, ein.

janstef.jpg (21425 Byte)budget.jpg (36950 Byte)

... wo wir nach einem auf der Herdplatte gegrillten Steak todmüde ins Bett fallen.

Freitag, 14.07.06: Beginn eines Campingwochenendes in Cape Cod

Heute geht's mit Zelt und Kite Richtung Cape Cod, eine Halbinsel etwas südlich von Boston. Bin daher über's Wochenende wohl nur schwer bis gar nicht zu erreichen (je nachdem ob wir zwischendurch mal Zeit und Lust haben irgendwo ein Netzwerk zu knacken ;-) ). Berichte folgen natürlich! Ach ja, die Basilikumexperimente werden dort natürlich fortgeführt :-).

Donnerstag, 13.07.06: Arbeit am Unterwasserantrieb;  MIT-Museum

Nachdem wir uns heute wieder viel zu früh aus dem Bett gekämpft und mit einem großen Kaffee auf ein entsprechendes Aktivitätsniveau gebracht hatten ging's auf ins Lab, um dort weiter am Zentralcomputer für den Unterwasserroboter und an dessen Antrieben (Ansteuerungselektronik für die Motoren) zu arbeiten. Dabei kam es zu den ersten Unterwassertests - leider nicht im Südpazifik oder wenigstens im Pool, sondern in einer weißen Tonne, die wir vorher eigenhändig (oder besser eigeneimerig?) mit Wasser füllen mussten. Hier ein kleiner Einblick in unsere Arbeitsumgebung:

water1.jpg (14680 Byte)water2.jpg (12746 Byte)water3.jpg (22753 Byte)

An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, dass wir nicht die einzigen sind, die sich zum effektiven Arbeiten eine kreativ chaotische Umgebung schaffen. :-)

Den Nachmittag verbrachten wir mit Stefan im MIT-Museum. Hier sind mehr oder weniger aktuelle Forschungsprojekte des MIT,  unterhaltsame Experimente zum Thema Wahrnehmung und technische Kunstwerke ausgestellt. Stefan war wohl hauptsächlich an Kismet, einem mit Menschen interagierenden Roboterkopf interessiert, da er im Rahmen seiner Bachelorarbeit ein ähnliches Emotionsdisplay entwickelte.

museum.jpg (31787 Byte)

Auch für uns gab's Spannendes zu sehen: Links die IMU (= Inertialsensorsystem), die in den Apollo-Missionen in den späten 60ern eingesetzt wurde. Rechts daneben unsere hier entwickelte IMU, die im Unterwasserroboter AMOUR eingesetzt wird (der natürlich im Begriff ist weltweit einen mindestens vergleichbar großen Hype wie die Mondlandung hervorzurufen! ;-) ). Der technologische Fortschritt sollte in den Fotos deutlich erkennbar sein ...

imu1961.jpg (31887 Byte)imu2006.jpg (26722 Byte)

Dienstag, 11.07.06: Besuch aus Deutschland!

stefan.jpg (27098 Byte)Juhuuu! Besuch ist da!

Genauer gesagt: Stefan, ein Komilitone von uns. Er wird für eine Woche hier sein um Eindrücke vom MIT, Land und Leuten zu sammeln und um mit Kiten zu gehen :-).

Heute Abend gab's gleich einen Fußmarsch durch die Stadt, dann über den Fluss Richtung MIT, um bei Einbruch der Dunkelheit die Skyline zu genießen. Weitere Berichte folgen :-).

Langzeitstudie: Basilikum

Anstatt des angepeilten eiskalten Joghurt-drinks habe ich gestern beim Water-Melon Festival leider nur einen winzigen Blumentopf mit Pseudo-Erde und Basilikumsamen beim Glücksrad gewonnen. Hab' mich zwar beschwert, dass ich auf dieses - zweifellos gesunde - Essen so lange warten muss, jedoch ohne Erfolg. Also wurde gestern Abend angepflanzt :-). Und da das Wachstum von Basilikum in Massachusetts die Welt schon seit Jahrtausenden fasziniert werde ich die Entwicklung dieses Experiments hier im Detail dokumentieren. :-)  

basil-july8.jpg (7496 Byte)basil-july10.jpg (11334 Byte)basil-july11.jpg (11158 Byte)basil-july12.jpg (7872 Byte)basil-july13.jpg (11578 Byte)
basil-july14.jpgbasil-july15.jpgbasil-july16.jpgbasil-july17.jpg (11744 Byte)basil-july18.jpg (11974 Byte)basil-july19.jpg (12016 Byte)
basil-july20.jpg (12038 Byte)basil-july21.jpg (11969 Byte)basil-july22.jpg (11531 Byte)basil-july23.jpg (11616 Byte)basil-july24.jpg (9611 Byte)basil-july25.jpg (9247 Byte)
basil-july26.jpg (9121 Byte)basil-july27.jpg (10205 Byte)basil-july28.jpg (10109 Byte)basil-july29.jpg (10537 Byte)basil-july30.jpg (10392 Byte)basil-july31.jpg (9267 Byte)
basil-august01.jpg (9337 Byte)basil-august02.jpg (9732 Byte)basil-august03.jpg (9400 Byte)basil-august04.jpg (9868 Byte)basil-august05.jpg (9075 Byte)basil-august06.jpg (9787 Byte)
basil-august07.jpg (10852 Byte)basil-august08.jpg (9588 Byte)basil-august09.jpg (9546 Byte)basil-august10.jpg (10793 Byte)basil-august11.jpg (10209 Byte)basil-august12.jpg (10833 Byte)
basil-august13.jpg (10840 Byte)basil-august15.jpg (11169 Byte)basil-august16.jpg (10162 Byte)basil-august17.jpg (10523 Byte)basil-august18.jpg (9917 Byte)basil-august20.jpg (9611 Byte)
basil-august21.jpg (10067 Byte)basil-august22.jpg (10017 Byte)basil-august23.jpg (10586 Byte)basil-august24.jpg (9496 Byte)basil-august25.jpg (10611 Byte)basil-august26.jpg (10303 Byte)
basil-august27.jpg (10260 Byte)

Ergänzung (12.07.06): Heute hat mich eine mütterliche E-Mail erreicht, die ich hier gerne zitieren möchte: "Damit du für die große Ernte gerüstet bist ...". Genau! Ich erwarte eine große, ausgiebige Ernte und bin daher sehr dankbar für die Rezepte für  Paprika-Basilikum-Nudeln und Basilikum-Rühreier! Nur muss ich dazu natürlich meine Farm weiter ausbauen. Weiß jemand was schneller wächst? Paprika oder ein Küken bis zur Eierlegungsreife? Oh man, wenn uns nicht bald ein HCP erreicht verhungern wir hier! ;-)

Samstag, 08.07.2006: Watermelon-Festival

Frei nach dem Motto

lifeisgood.jpg (7112 Byte)

haben sich die Bostonianer das Watermelon-Festival ausgedacht:

festival.jpg (61647 Byte)

Eine Charity-Veranstaltung mit Spiel und Spaß und kostenlosen Leckereien für Alle - allem vorran natürlich mit kostenlosen Wassermelonen!

... die wir natürlich auch fleissig genossen haben :-). Und das Beste: Ich hatte mein erstes Baseballspiel! Gegen einen starken, würdigen und letztendlich auch unschlagbaren Gegner:

baseball.jpg (26156 Byte)

baseball2.jpg (24483 Byte)

Nachdem wir genug Melone genascht hatten, machten wir uns auf den Weg zum Carson-Beach, um uns beim Beach-Volleyball auszutoben.

volley.jpg (90561 Byte)
(Abbildung ähnlich)

Independence Day 2006: Die Amis feiern Ihre Unabhängikeit - und wir feiern mit :-)

fireworks1.jpg (15159 Byte)constitution.jpg (15272 Byte)fireworks2.jpg (19618 Byte)

Wer im Geschichtsunterricht gut aufgepasst hat (=> Du) oder weiß, wie Wikipedia funktioniert (=> Ich) ;-), der weiß, dass am 04. Juli 1776 Vertreter der bis dahin 13 Nordamerikanischen Kolonien im "Continental Congress" die Unabhängigkeitserklärung unterzeichneten. Von da an waren die Pilger nicht länger Briten - jetzt waren sie Amerikaner.

Dass es einem studierten Fernsehtechniker vom MIT namens David ebenfalls an einem 4. Juli gelang, feindliche Alien-Raumschiffe mit einem Computervirus zu infizieren, der es den Streitkräften dieser Welt - allen vorran natürlich den Amerikanern - ermöglichte, die Invasion der Aliens zu verhindern, ist reiner Zufall. Wie ihr alle wisst wird der Independence Day seither international gefeiert... zumindest in den Kinos dieser Welt. :-)

american1.jpg (25248 Byte)patriot.jpg (24996 Byte)american2.jpg (25173 Byte)

Hier im Amiland will natürlich jeder dabei sein. Schon sehr früh am morgen finden sich die ersten Picknicker auf der Esplanade entlang des Charles River ein. Hier feiern sie den Tag beim Picknick mit Familie und Freunden, um Abends eine große Bühnenshow zu erleben, die mit einem riesigen Feuerwerk über dem Charles-River ausklingt. Vormittags gibt es in der Stadt eine Parade, die Unabhängigkeitserklärung wird feierlich verlesen, und die USS Constitution - das älteste Kriegsschiff, das immernoch in der Flotte der US Navy registriert ist - wird auf Spazierfahrt geschickt. Das Schiff muss einmal im Jahr bewegt werden, ansonsten kann es nicht mehr als aktiv geführt werden... Die spinnen, die Amis ;-)

Das Feuerwerk vor der Skyline Boston's konnten wir auf Einladung von David - der, mit dem wir letzten Samstag Kiten waren - vom Dach des MIT Media-Centers aus genießen.

fireworks_people.jpg (38864 Byte)

Nach dem Feuerwerk strömten Hunderttausende - natürlich alle auf einmal :-) - vom Ufer des Charles River in alle Richtungen nach Hause. Wir haben gemütlich auf dem Dach abgewartet, bis der größte Andrang vorrüber war.

Auf unserem Nachhauseweg über die Longfellow-Bridge konnten wir ein Lichtermeer auf dem "Muddy Charles" genießen. Jeder, der irgendwie an ein Boot kam, hat das Feuerwerk wohl vom Wasser aus beobachtet. Wobei ich bezweifeln möchte, dass unsere Location auf dem Dach des MIT Media-Centers wesentlich schlechter war ... :-)

charles_boats.jpg (62801 Byte)

Sonntag, 02.07.2006: DIE Chance berühmt zu werden!!

Trotz des Artikels vom 29.06.2006 hat uns bis dato immernoch kein HARIBO-Carepaket (im Folgenden HCP genannt) erreicht (obwohl schon 3 Tage vergangen sind!). Daher wollen wir hiermit den Ansporn vergrößern: Neben dem nie dagewesenen Gefühl haribohungernden Studenten in Not geholfen zu haben bieten wir euch hiermit die einmalige Chance international berühmt zu werden!

Hier könnte dein Foto stehen!

Sei die oder der Erste, der oder die ein HCP an unten ganannte Adresse schickt - und wir werden uns mit der Veröffentlichung DEINES Fotos auf dieser, einer der meistbesuchtesten Websites weltweit ! ;-), erkenntlich zeigen!! Lass' dir diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen!!

questionm.jpg (5744 Byte)

Samstag, 01.07.2006: Wooooohoooooooooooo!!!! :-)

kiteboarding1.jpg (67333 Byte)

Samstag, 01.07.2006: Wochenrückblick

imucalib.jpg (40341 Byte)
  Eine arbeitsreiche Woche geht zu Ende. Teilweise waren wir bis 22:00 Uhr im Lab und haben am Navigationssystem für unseren Unterwasserroboter gearbeitet. Freitag war es endlich so weit: Die Inertial Measurement Unit (IMU), mit der der Roboter seine Orientierung im Raum bestimmen kann, konnte kalibriert werden.

Die IMU ist der kleine Kasten in der Mitte des Fotos, zu dem die Kabel führen. Montiert auf einer, zur Kalibrierung zweckentfremdeten, CNC-Fräse :-).

Wir sind begeistert von der Präzision, die unser neues Messystem bietet. Sensorrauschen kleiner zwei 100tel Grad!

Das haben wir dann am Freitag Abend auch mit einigen Leuten fleissig gefeiert - erst auf dem Dach des Student House mit Blick auf die Skyline, danach im Avalon-Club auf der "Revenge of the Nerds" Party :-). 

Freitag, 30.06.2006: Es regnet - jedoch kein Wasser. Lampen!

Wir sitzen an unserem Desk und präsentieren Keith - dem Fizechef im Lab - stolz unsere bisherigen Ergbenisse (mehr dazu später). Ein riesiger Knall, nicht weit entfernt, lässt uns alle hochschrecken und durchs Lab laufen um den Ort des Geschehens zu inspizieren. Autsch ... das hätte böse ausgehen können:

lamp.jpg (35383 Byte)

Bei dieser Lampe, die auf dem Foto vielleicht aussieht wie eine winzige, harmlose Halogenlampe, handelt es sich um eine etwa 10kg schwere Natriumdampflampe. Diese Lampen hängen so ziemlich überall im CSAIL von der Decke. Wir haben uns am Freitagabend natürlich nur noch zwischen den Lampen bewegt ... Die Gebäudeverwaltung ist am rotieren, es werden wohl heute und morgen noch sämtliche Lampen im Gebäude überprüft. Schon krass ... 

The Ray and Maria Stata Center

... das Gebäude, in dem wir arbeiten ... aus einem etwas anderen Blickwinkel. Ratet mal, wer oder was dieses Video aufgenommen hat! :-)

statacenter.wmv (2.8 MB)

P.S.: Das Video sollte problemlos mit dem Windows Media Player zu öffnen sein.

Donnerstag, 29.06.2006: HELP!!!

Wir befinden uns in einer tragischen Notlage! Die Sache ist so unfassbar grausam - ich kann's kaum in Worte fassen... aber in Bilder. Guckst du:

lastjelly.jpg (10178 Byte)

jellyfight.jpg (18268 Byte)

Dieser Notstand - das LETZTE Gummibärchen!! - hat zu einem verbitterten Kampf zwischen Jan und mir geführt. Wer genau hinsieht sollte das diabolisch rote Funkeln in meinen Augen erkennen ... Letztendlich wurde das Gummibärchen dabei zerquetscht und keiner konnte es mehr essen ;-\.

Wie dem auch sei - nun zu meinem eigentlichen Anliegen: Wir brauchen Nachschub! Die Amazon.com Vorräte haben wir inzwischen aufgekauft. Falls sich jemand verleitet sieht HARIBO-hungrigen Studenten zu helfen, so möge Er oder Sie bitte ein entsprechendes Carepaket schnüren und es an folgende Adresse schicken:

MIT CSAIL
Daniel Gurdan
32 Vassar Street
room #: 32-376
Cambridge, MA 02139
USA  

P.S. Diese Adresse existiert natürlich wirklich. Jegliche Art von Post ist jederzeit gerne willkommen :-).

Donnerstag, 29.06.2006: Geld für's MIT!

Die Tatsache hier zu sein, ohne irgendwelche Studiengebühren zu zahlen, bereitet uns schon von Beginn an Kopfschmerzen und schlaflose Nächte *muhahaha*. Um unser schlechtes Gewissen zu beruhigen haben wir dem MIT heute auf andere Art und Weise Geld zukommen lassen... ;-)

sweaters.jpg (45001 Byte)

Montag, 26.06.2006: Geier am MIT!

... hungrige Geier ... es gibt hier einen E-Mail-Verteiler "vultures"  - zu Deutsch: Geier. Wenn ein Späher des Schwarms frische, kostenlose Beute erblickt alarmiert er via E-Mail (spätestens seit Thunderbird können auch Vögel E-Mails schreiben ;-)) die anderen, die begierig auf die Koordinaten der Beute warten. Schon stürzt sich der ganze Schwarm auf das wehrlose Buffet. Die hungrigen Vögel wissen, dass sie schnell sein müssen - meistens dauert es nicht lange bis die Reste eines für den öffentlichen Verzehr freigegebenen Buffets im Abfall verschwinden ...

Auf diese Art und Weise konnte ich heute mal wieder ein leckeres Hünchenfilet mit Spargel inkl. Salat, Getränken und Dessert zum Nulltarif genießen *freu*.

25.06.2006: Ein arbeitsreicher Sonntag.

Wieder mal viel viel Regen ... Ende letzter Woche hat uns ein Brief aus Deutschland erreicht. Inhalt: Viele kleine Platinen - das "Gehirn" für unser neustes UFO. => Jan und ich sind heute mit dem Fahrrad durch den Regen vor dem Regen ins Lab geflüchtet ;-) um hier fleissig am UFO zu basteln. Irgendwie muss man den Sonntag ja genießen, oder? ;-)

Samstag, 24.06.2006: Food & Fruit shopping @ Haymarket

Woohooo! Endlich mal wieder anständiges Essen! Mit Philipp (dem Schweizer ausm Lab), Lijin (auch ausm Lab), und einigen Leuten aus Philipps WG (übrigens richtig cool: Ein ganzes Altbau-Haus mitten in Boston, in dem 24 MIT Studenten hausen) sind wir trotz Regen und Deutschlandspiel um 10:30 (also 10:45 nach amerikanischer Pünktlichkeit :) ) zum Haymarket gegangen und haben dort richtig gutes Essen eingekauft. Steaks, Gemüße, Salat und viiiieeeel Obst. Drei große Schalen Erdbeeren für 1.00$ - so macht einkaufen Spaß! :-)

studenthouselunch.jpg (35595 Byte) 
Das ganze wurde dann in der Großküche des MIT Student House - nach der zweiten Halbzeit des Achtelfinalspiels - gemeinsam in ein wunderbares Essen verwandelt.

Sowas im Land der unbegrenzten ... ähhh ... Fastfoodketten zu genießen ist schon was besonderes ;-)

Freitag, 23.06.2006: Das MIT ist undicht!

Auszug aus einer E-Mail, die heute über den Verteiler ging:

[...] The sudden downpour we just experienced flared up several known leaks, and we are still getting damage reports in from different areas.  [...] and since this area has previously collapsed due to water damage it is unsafe to be in the room until further notice [...]

Vielleicht hätte man einen Teil der enormen Studiengebühren in ein wasserdichtes Dach investieren sollen? ;-)

Donnerstag, 22.06.2006 @ 04:00 am: Fahrraddiebstahl knapp verhindert; Verluste: siehe Bild. 

bikenosaddle.jpg (43969 Byte)
Ich schrecke aus dem Schlaf hoch. Jan steht neben mir am Fenster (das da im Bild) und brüllt nach Draußen. *wtf?*

Vor dem Fenster spielen sich dramatische Szenen ab: Irgendein Typ zuckt erschrocken zusammen, hält den Fahrradsattel, den er bereits von einem der beiden angeketteten Fahrrädern demontiert hat, fest in der Hand und flüchtet sich Hals über Kopf in ein weiter oben in zweiter Reihe geparktes Auto, aus dem laute Musik dröhnt, die Jan zuvor dazu bewegt hat verschlafen ans Fenster zu torkeln um nachzusehen, was da los ist ...

Dank der Liebe zur Musik des Fahrraddiebs und Jans Instinkten haben wir also unsere Bikes noch. Leider jedoch eines ohne Sattel ... Schon verrückt. Und das in Beacon Hill - einem nicht gerade schlechten Viertel in Boston.  

Mittwoch, 21.06.2006: Gummibärchen!! Gaaaaanz viele!!!!

Wohl mit Abstand der glücklichste Tag seit ich hier bin *g*. 5 kg! Und da es sonst im Amiland (fast) nirgends HARIBO zu kaufen gibt kam das ganze direkt von amazon.com  :-).

jelly1.jpg (26067 Byte)jelly2.jpg (25212 Byte)

Kommentar vom 25.06.2006: ca. 1/4 ist noch übrig!  ;-)

Montag, 19.06.2006: Fotoshooting

Hier das Ergebnis eines nächtlichen Fotoshootings. Motiv: Boston, was sonst ... :-)

skyline.jpg (41561 Byte)

Samstag, 17.06.2006: Feuer!!! ... und ein herrlicher Tag am Strand.

08:57 am. Ein lauter, penedranter Piepton reisst Jan und mich aus den Träumen. Scheint von vor unserer Tür zu kommen. Also aufstehen und nachschauen. An dem großen roten Feueralarmkasten im Gang, der mit ca. 2 Millionen Rauchmeldern im Haus verbunden ist (min. 2 pro Zimmer!), sind 50 verschiedene Lämpchen wie wild am blinken und das Sirenenteil daneben macht einen Riesenkrach.
fire.jpg (66533 Byte)
Und das, obwohl wir doch ausschlafen wollten?! Na gut, wir sind also wieder in unser Zimmer um abzuwarten. Raus getraut haben wir uns nicht - könnte ja sein, dass die Strasse vor'm Haus brennt! ;-)

Kurz darauf ohrenbetäubende, typisch amerikanische Sirenen Marke Kojack direkt vor unserem Fenster (das wir jederzeit als Notausstieg hätten nutzen können...). Eine Horde Feuerwehrmänner springt in voller Montur (inkl. Atemgerät!) aus dem Auto, rennt ins Haus, einer drückt auf den "Aus-Knopf" am Feueralarmkasten und schon fahren sie wieder zurück zur Feuerwache, die gerade mal zwei Blocks von uns entfernt ist.

Solche Fehlalarme scheint's hier in den alten Häusern häufiger zu geben. Die Feuerwehr rückt fast stündlich aus, und nur selten dauert es länger als 10 Minuten, bis die Autos wieder in der Garage stehen ...    

Nun waren wir also wach. Und es war heiß! Endlich! Und Wind ging auch! Jippiiiieeee! => Kite gepackt, riesen Rucksack aufgeschnallt und mit dem Fahrrad in der Mittagshitze 5 Meilen zum Strand geradelt. Aus Gewichtsgründen hatte ich das Kiteboard nicht dabei. Während Jan sich mit einem fast 2 m großen Sportdrachen am Strand austobte, ließ ich mich in voller Kiteausrüstung durchs und manchmal auch über's Wasser ziehen. Woohoooooooo! :-) Wir hatten leider keine Kamera dabei => Fotos gibt's nächstes Mal!

Freitag, 09.06.2006: Männer bei der Arbeit

Da sind wir alle fleissig am Löten. Iuliu und Carrick (die beiden, die schon von Anfang an mit dem Unterwasserrobotikprojekt beschäftigt sind) fliegen am kommenden Mittwoch zu Experimenten nach Tahiti. Natürlich helfen wir bei der Fertigstellung der benötigten Hardware mit. Ach ja, "so ganz nebenbei" läuft das Eröffnungsspiel der Fußball-WM - über's Internet gestreamt von Jan's Linuxserver in Köln :-).

soccer.jpg (94509 Byte)

Donnerstag, 08.06.2006: Umzug!

Jippiiiee! Größere Wohnung!! In unserem Haus wurde ein Appartment im ersten Stock frei - hoffentlich nicht mehr ganz so stickig wie oben unter'm Dach ...

apt2701.jpg (45797 Byte)

Sportlicher Alltag

Was am Amiland so richtig cool ist: Sport gibt's immer und überall. Kiten und Segeln hab' ich ja schon erwähnt. Aber das MIT hat noch einiges mehr zu bieten: Hier am Campus gibt es ein riesiges Sportzentrum mit großem und kleinem Pool, 2 riesigen Fitness-Centern, Basketball-, Volleyball-, und Squashcourts, vielen vielen Außenanlagen, etc.. Selbst im Stata-Center, in dem auch unser Lab ist, gibt's ein kleines Fitnesscenter und ein Sportbecken.

Wir sind jetzt jeden Montag Abend mit einigen Kollegen aus'm Lab Squash spielen. Donnerstags und Sonntags steht "Ultimate Frisbee" auf dem Programm. Ist im Prinzip wie Handball, nur dass der Ball ziemlich Flach ist ;-) und als "Tor" die komplette Stirnseite des Feldes dient. Ach ja, und der "Ball" muss im Tor gefangen werden.

Sonntag, 03.06.2006: Segelkurs am Charles Riversailing.jpg (31317 Byte)

Der "Muddy Charles", wie er von den Einheimischen genannt wird, ist ein Paradies für Segler. Der Athletic Club des MIT hat dort ein eigenes Bootshaus mit etwa 30 kleinen Segelbooten (max. 2 Personen). Und das Beste: Ausleihen kostet nichts!

Jeden Sonntag gibt's einen Einführungskurs für Neulinge. Genau nach meinem Geschmack: "Ok guys, wir erklären euch jetzt kurz die wichtigsten Basics, dann zeigen wir euch, wie ihr euer Boot fertig macht und dann geht's raus aufs Wasser - durch's Ausprobieren lernt ihr am schnellsten" :-).

Ja, und so war's dann auch. Hat riesig Spaß gemacht - das MIT Bootshaus wird mich wohl im Laufe des Sommers noch öfter zu Gesicht bekommen. Und all das vor einer herrlichen Kulisse. Der Hügel zwischen Fluß und Hochhäusern ist übrigens Beacon Hill, das Viertel in dem wir wohnen.

 

Montag, 23.05.2006: Erster Tag im Labor
stata.jpg (20221 Byte)
Heute ging's zum ersten Mal ins Distributed Robotics Lab von Professor Daniela Rus, wo wir wohl in den kommenden fünf Monaten einen Großteil unserer Zeit verbringen werden.

Das Lab liegt mitten im Stata-Center, dem Gebäude, das das Institut für Computer Science und Artificial Intelligence, kurz CSAIL, beherbergt.

Dass hier an künstlicher Intelligenz geforscht wird zeigt schon die Architektur des Gebäudes :-).

lab.jpg (27433 Byte)
Und so sieht's innen aus: Tonnenweise elektronische Bauelemente, Lötstationen, Messgeräte aller Art und viele viele kleinere und größere Roboter. Kurz gesagt: ein Paradies für den Technikfreak :-) 

Empfangen wurden wir erst mal von Philipp, einem gut gelaunten schweizer Maschinenbauer, der hier gerade mit seiner Bachelorarbeit beschäftigt ist. Verständigung klappt übrigens auf Englisch besser als auf Switzer-Dütsch :-).

Dann trafen wir auch Prof. Daniela Rus, mit der wir erst einmal in Ruhe besprachen, in welchem Projekt wir uns wohl am besten einbringen könnten, was uns Spaß machen würde und wie die Einarbeitungsphase aussehen sollte.

Wir arbeiten nun beide an einem Unterwasserroboter Projekt, genannt AMOUR (Autonomous Modular Optical Underwater Robot), mit. Das System besteht bisher aus mehreren Sensornodes, die auf den Meeresboden abgesenkt werden, um dort fortlaufend biologische Daten  zu sammeln, sowie einem Tauchroboter, der die von den Sensornodes gespeicherten Daten sammelt und bei Bedarf auch die kompletten Nodes an die Wasseroberfläche befördert.

Unsere Aufgabe ist es nun die Sensorik und Steuerungselektronik für die nächste Generation solcher Roboters zu entwickeln. Anschließend werden wir Software und Algorithmen zur Unterwassernavigation entwerfen. Ziel ist es im Oktober zwei neue Roboter zu haben, die in der Lage sind unterwasser autonom aneinander anzudocken.

Ein spannendes Projekt, das sicher auch das ein oder andere Experiment im Pool erfordert :-).  

amour.jpg
Wochenende, 20./21.05.2006: Boston, here we are!

Das erste Wochenende haben wir genutzt um in Form von Fahrradtouren und Kite- und UFO-Flügen Stadt, Strand und Leute kennen zu lernen. UFO fliegen im Boston Common ist echt lustig. Die Leute hier schauen nicht einfach nur kurz hin und stressen weiter. Nein. Jeder zweite kommt her und fragt "did you make it?". Wir: "yes".  "graduate students at MIT?" Wir: "yes". ;-)

Zum Kiten ist es hier natürlich auch herrlich - die U-Bahn, alias "the T", fährt direkt bis zum Revere Beach.

kitebeach.jpg (23198 Byte)kite_air.jpg (17174 Byte)

Freitag, 19.05.2006: Anschaffung einer Grundausstattung

Um mobil zu sein haben wir uns natürlich auch sofort ein USA-taugliches Fahrzeug besorgt:

 pickup.jpg (21499 Byte)

hups - sorry, falsches Foto. Here we go:

 bike.jpg (57139 Byte)

Ein wunderbares 130$ Walmart-Bike. Warum der Sattel fehlt? Das erfahrt ihr später ... :-). An dieser Stelle sei auch schon erwähnt, dass Jan's Tretlager bereits nach 3 Wochen den Geist aufgab. Walmart hat allerdings sofort gegen ein komplett neues Fahrrad umgetauscht. 

Donnerstag, 18.05.2006: Flug & Ankunft

Nach einem schweren, tränenreichen Abschied von Engel bin ich mit Jan nun also in Boston angekommen. Wow ... 5 spannende Monate liegen vor uns. Keiner weiß, was uns hier erwartet ... ich bin gespannt. Auf geht's! Mit Shuttle-Bus und T (MVV von Boston :-) ) ging's mitten ins Zentrum. Station Government Center. Von hier aus ist es etwa eine halbe Meile zu Fuß zur 27 Hancock St., Beacon Hill.

hancock.jpg (60122 Byte)
Beacon Hill Liegt ziemlich Zentral in Boston. Zum Boston Common, einem großen, an schönen Tagen stark besuchten Park, sind es nur wenige hundert Meter. Das MIT ist mit dem Fahrrad in gut 10 Minuten zu erreichen. Das Viertel ist geprägt von alten Backsteinbauten.

Die Schlüssel für unser möbliertes Appartment hatten wir bereits in Deutschland via FedEx erhalten. Also dann, auf in die Hancock St. 27, Apt. 12.

 

 

 

 

apt2712.jpg (26091 Byte)Ein kleiner Einblick in unsere luxuriöse Wohnsituation. Ein Doppelappartement, wie es im Buche steht. Die Glasfront an der Stirnseite des Zimmers gewährt einen wunderbaren Ausblick auf das in dezentem grau gehaltene Dach des Nachbarhauses.

Eine traumhaft ausgestattete Einbauküche lässt Frauenherzen höher schlagen *muhaha*.

fridge.jpg (6764 Byte)

Auch die sanitären Anlagen sind excellent, und müssen lediglich mit drei anderen Bewohnern geteilt werden.

restroom.jpg (6840 Byte) Und all diesen Luxus für nur rund 1000$ pro Monat! ...

Und das ist noch richtig billig für Boston. Ein Platz im Studentenwohnheim hier am Campus würde min. 600$ pro Person pro Monat kosten ...

Naja. 5 Monate lässt's sich hier schon aushalten. Die meiste Zeit werden wir wohl sowieso im Lab verbringen.

horline_blue.gif (845 Byte)
bot_city.jpg (5239 Byte)bot_beach.jpg (5073 Byte)bot_stata.jpg (5041 Byte)bot_sunset.jpg (4044 Byte)bot_ocean.jpg (6232 Byte)bot_me@beach.jpg (6762 Byte)
horline.gif (880 Byte)

counter